Diese zweite EP von Esmé Newman aka Glitter On The Mattress aus Gateshead, England besticht mit vier perfekt überzuckerten Häppchen aus oldschooligem Noise-/Indie-/Fuzz Pop, die eigentlich nur ein bisschen Bandrauschen bräuchten um mich davon zu überzeigen, es handele sich um ein vergessenes Artefakt der '80er Kassettenkultur. Gleichsam hat das aber auch einiges gemeinsam mit Bands der vergangenen zwei Jahrzehnte wie Feature, UV-TV, Private Lives, Slowcoaches, Star Party, frühe Vivian Girls oder neulich auch das indonesische Wunder Crayon Cats. Keine Frage, unprätentiöser, fuzziger DIY Pop ist auch in dieser Ära bei bester Gesundheit.
Für unsere wöchentliche Dosis des ausgesprochen toten Eggpunks zeichnet eine Band irgendwo aus Pennsylvania verantwortlich. Jene fiel bereits positiv auf mit einem 2023er Demo sowie einer Split-EP mit RONi im letzten Jahr und liefert auf ihrem neuesten Tape ihr kräftigstes und ansprechendstes Material soweit ab mit einem durchaus vertrauten Vibe so á la Beer, Raya, Winky Frown, Midgee, Goblin Daycare oder Pringue.