Low Flying Hawks – Kōfuku

low flying hawks

Ein ziemlich schwerer Brocken ist diese schöne Platte des Duos Low Flying Hawks aus Mexiko. Mit kompetenter Unterstützung von Dale Crover (Melvins) an den Drums und Trevor Dunn (u.a. Mr. Bungle, Fantomas) am Bass kreieren sie einen dichten, äußerst zäh und langsam vorwärts walzenden Sound mit vielschichtigen Texturen, bei dem sich der Begriff Doomgaze geradezu aufdrängt.


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Virgin Flower – Absence Of Essence

virgin flower

Minimalistischer Synth-/Industrialpunk aus Jacksonville, der wie ein Schwelbrand langsam aber umso zerstörerischer vor sich her lodert.


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Best Friends – Hot. Reckless. Totally Insane

best friends

Die Band aus Sheffield hat sich zuletzt ein flauschiges Plätzchen auf Fat Cat Records ergattert. Ihr nicht mehr ganz neues Album ist dann auch gleich ein gewaltiger Qualitätssprung. Hab die Platte irgendwie übersehen, bisher. Mitreißende Punk- und Powerpop-Melodien ergießen sich in Klangwelten aus Garagepop mit psychedelischen Surf-Einflüssen. In den besten Momenten fühle ich mich an die großartigen Male Bonding erinnert.


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Dark Times – Give

dark times

Ein fast perfektes Punkalbum von einer Band aus Oslo. Das ist melodisch, angepisst, energisch, melancholisch, dreckig, alles auf einmal. Klingt irgendwie vertraut und doch recht eigenständig. Und jeder Song ist ‘ne Bombe.



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Public Eye – Mood Change Party

public eye

Starker, mit einer für diese Genres ungewohnten Leichtigkeit vor sich hin groovender Post-/Garagepunk aus Portland.


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Jack Lee – No Limits

jack lee

Viel australischer kann Indie Rock kaum klingen wie dieser hier, mit seiner slackermäßigen Abgehangenheit. Auch wenn die musikalischen Koordinaten auf dem Album von Jack Lee aus Sydney mehr in die Richtung von britischen und US-Bands zeigen. Da klingt etwas New Yorker Protopunk durch, altes C86-Geschrammel, garagiger Powerpop á la Woolen Men und darüber schwadroniert der Jack so verpeiltes Zeug, dass es Pavements Stephen Malkmus geradezu spießig wirken lässt.


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Worm Crown – Narcan

worm crown

Worm Crown aus Melbourne haben sich letztes Jahr aufgelöst. Zum Abschied gibt es jetzt noch die letzten Recordings der Band auf einer neuen EP. Die gibt sich etwas zugänglicher als das doch sehr anstrengende letzte Album Trauma. Schon etwas traurig, dass die Band in ihrer kurzen Lebensspanne nicht mehr Aufmerksamkeit generieren konnte, denn diese vier Songs beweisen noch mal eindrücklich, dass sie zur ersten Liga des Noiserock gehörten. Würdiger Abgang.

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The Moonrakers – Ola!

the moonrakers

Wer mit dem bisherigen (Un-)Werk dieser Band aus Omaru, Neuseeland schon vertraut ist, wird sich auch von dieser EP nicht abschrecken lassen. Man könnte sogar behaupten, dass sie hier ihren wunderbar dilettantischen Weirdo-Punk in sowas wie geordnete Bahnen lenken. Nur für ihre eigenen Verhältnisse, versteht sich.

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