Scraper – Misery
Das Garagenlabel Slovenly Recordings schlägt mal wieder zu mit einem straight und ganz unverschämt losrockenden Album einer Band aus San Francisco.
Das Garagenlabel Slovenly Recordings schlägt mal wieder zu mit einem straight und ganz unverschämt losrockenden Album einer Band aus San Francisco.
Wer bei dem Bandnamen zuerst an ein Jawbreaker-Album denkt liegt schon mal gar nicht so falsch. Unfun aus Vancouver spielen oldschooligen, emofizierten Punkrock, der seinen poppigen Kern in einen umso dreckigeren, wuchtigen Sound aus Noise-Gitarrenwänden verpackt.
Nicht mehr so ganz neue aber ziemlich geile 7″ der New Yorker Band. Garagepunk mit sehr hymnischen Qualitäten und deutlicher 77er Kante.
Neues von den Postpunkern aus Brisbane. Ihr neues Tape ist ein gewaltiger Sprung nach vorne, begeistert mit leicht no-wavigem aber dennoch eingängigem Postpunk.
Beta Boys aus Kansas fabrizieren wunderbares LoFi-Garagepunkgeschredder der ultra-oldschooligen Machart.
Bluesiger Garagepunk aus Omaha mit einem gewissen Gun Club- und Birdman-Vibe sowie einer ausgesprochen powerpoppigen Songpower, die mich an die großartigen Apache Dropout erinnert.
Big Cream sind sind Trio aus dem Italienischen Zola Predosa, auf dieser hübschen EP gibt es schön melodischen, punkigen Indierock auf die Ohren.
Schön kaputter Postpunk aus London, der sich im Kern wie zerhäckselter, dekonstruierter Hardcore anfühlt.
Schön abgehangener, schnörkelloser Garagepunk aus McAllen, Texas.
Ich fand ja schon die Distant Shores EP der Band aus Chicago schwer hörenswert, aber der hohe Qualitätslevel ihres zweiten Albums hat mich dann doch etwas überrascht. Ultraeingängiger Postpunk mit hundertprozentiger Trefferquote.