Super Luxury – Smackers

Auf ihrer Abschieds-EP versammelt die Band aus Leeds noch einmal vier ungewaschene, im absolut positiven Sinn stumpfe Songs, die sich irgendwo im Umfeld von Fuzz-/Sludgepunk und Noise Rock bewegen.

Auf ihrer Abschieds-EP versammelt die Band aus Leeds noch einmal vier ungewaschene, im absolut positiven Sinn stumpfe Songs, die sich irgendwo im Umfeld von Fuzz-/Sludgepunk und Noise Rock bewegen.

Die Band aus Buffalo, New York schiebt hier nach einer sehr schönen EP im letzten Winter noch mal zwei straighte Garagepunk-Kracher ohne überflüssigen Bullshit hinterher.
Anxious Trend / In Glass 7″ (LAMC #18) erscheint am 10. November auf Famous Class Records.
Rot erscheint am 10. November auf What’s Your Rupture / RIP Society.
Three erscheint am 20. Oktober.

Baxter Stockman aus Helsinki, Finnland präsentieren auf ihrem schon nicht mehr ganz neuen zweiten Album ausgezeichneten Noiserock der überwiegend eher klassischen Prägung, der sich nicht allzu weit aus dem Fenster lehnt, dafür aber mit einem konstanten Strom von wuchtig vorwärts rollenden Grooves überzeugen kann.

Diese EP der Supergroup (u.a. Mitglieder von Ausmuteants, Hierophants, Exhaustion) aus Melbourne ist eigentlich schon ein ziemlich alter Hut, aber jetzt zum ersten mal in digitaler Form zu bekommen. Keine Überraschungen hier. Es handelt sich wie gehabt um schnörkellosen Garagepunk, der nichts anbrennen lässt.

Das bereits dritte Album der Idylls aus Brisbane entwickelt einen ziemlich derben Soundbrocken, der gleichermaßen im Noise Rock und Metal zuhause ist. Von der Noiserock-Seite her greift ihre Musik unter anderem klassische AmRep-Traditionen auf, trifft dabei aber auf deutlich metallischere Versatzstücke, denen man eine gewisse Nähe zu anderen zeitgenössischen, ihre Genres transzendierenden Bands wie Converge oder Couch Slut nicht absprechen kann.

Das erste Tape der Kommissars aus Sudbury, Kanada macht mit durchweg kompetentem Post Punk schon mal ordentlich gespannt auf die zukünftige Entwicklung der Band. Über den Gitarren schwebt hier öfter mal ein subtiler Sonic Youth-Vibe, ansonsten erinnern mich die fünf abwechslungsreichen Songs stellenweise mal an frühe Protomartyr, Sarcasm, Rank/Xerox oder Marbled Eye.

Dischord Records hat ein Album veröffentlicht. Diese Tatsache ist heutzutage an und für sich schon ein sehr erwähnenswertes, weil selten gewordenes Ereignis. Und dann handelt es sich auch noch um die aktuelle Band von Devin Ocampo, der in den 90ern bei der (in meinen Augen) Postcore-Legende Smart Went Crazy am Werk war, später denn bei den von mir heißgeliebten Mathrockern Faraquet und Medications. Zwischenzeitlich war er außerdem bei Deathfix aktiv, die sich aus Mitgliedern letztgenannter Band und Fugazi-Drummer Brendan Canty zusammensetzten. Seine aktuelle Band The Effects versprüht dann auch mal wieder den unverwechselbaren Vibe seiner alten Projekte, verbindet das beste aus allen Welten. Die Komplexen Arrangements von Faraquet treffen auf die schrammelige Leichtigkeit der Medications und die Eingängigkeit der alten Smart Went Crazy-Scheiben. Dabei lassen Ocampo & Co mehr als je zuvor eine Vorliebe für progressives Gegniedel raushängen, was ich angesichts der Hochwertigkeit in Songs und Darbietung aber problemlos tolerieren kann. Mir wird mal wieder richtig klar, wie sehr ich das vermisst habe.