The Newsletters – The Newsletters

Das Debütalbum von diesem Duo aus Melbourne weiß mir auf Anhieb zu gefallen mit einem recht minimalistischen, verträumten und sehr oldschooligen Sound, der auf Stilelemente aus früh-80er Power Pop, C86, neuseeländische Flying Nun-Schule und ein bisschen (Proto-)Shoegaze zurückgreift, ergänzt um leicht postpunkige Zwischentöne. Natürlich darf man sich dabei an The Clean oder Galaxie 500 erinnert fühlen, aber auch an Jüngeres Zeug von Posse, Blank Realm oder Shy Boys.



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Human Nothing – Demo

Durchweg hochwertigen, wuchtig und mit beachtlichem Drive vorwärts rollenden Postpunk gibt es auf dem schon etwas älteren Demo dieser Band aus Perth zu bestaunen, die sich inzwischen auch schon wieder aufgelöst hat. Mitglieder von Helta Skelta und Nervous Trend waren da unter anderem beteiligt. Kein Wunder also, dass das so vorzüglich knarzt. Soundmäßig kann man dem eine Nähe zu Sarcasm, Pretty Hurts, Diät oder frühen Rank Xerox bescheinigen. Nur die besten Referenzen.


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Brutal Poodle – Long Time No See

Solides Debüt-Tape einer Band aus Vancouver. Schrammeliger Indierock, der unter anderem klassische Replacements-, Volcano Suns- oder Hüsker Dü-Vibes versprüht.


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Kal Marks – Adventure

Universal Care erscheint am 6. Februar auf Exploding In Sound.

Trauma Harness – Walt’s Crawlers

Album Nummer drei der ganz offensichtlich von Horror und B-Movies beeinflussten Postpunker aus St. Louis führt die zwiegespaltene Marschrichtung der vergangenen paar EPs fort, wechselt sich wie selbstverständlich zwischen quirligem Synthpop mit einem gelegentlichen John Carpenter-Vibe und vorzüglich knarzenden Punknummern ab, die häufig wie eine Verquirlung aus frühen Misfits und Naked Raygun klingen, veredelt mit einem Kreissägen-/Gitarrensound, den man eher bei Hüsker Dü oder Big Black einordnen würde. In beiden Betriebsmodi fällt hier das deutlich geschärfte und teilweise fantastische (Organ Donor ist sowas von perfekt!), mindestens aber immer solide Songmaterial auf. Etwas ambivalent stehe nur ich dem grenzwertigen Kalauer am Ende entgegen…



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CO SONN – VBG Trash Ensemble Vol. 1

CO SONN ist der Name des Soloprojekts von einem gewissen Casper Tengberg aus dem schwedischen Vänersborg. Noch gar nicht so lange unter diesem Alias aktiv, ist dessen Bandcamp aber schon mit einer stolzen Anzahl von EPs vollgepflastert. Auf Lazy Octupus ist jetzt sein erster Langspieler als Tape erschienen und die Songs darauf erwecken den ungezwungenen Eindruck von zwölf ungefilterten Momentaufnahmen. Immer im Garage Punk verankert, decken diese aber auch eine beachtliche stilistische Bandbreite ab. Da kann man sich an sehr unterschiedliches Zeug erinnert fühlen, etwa an Erik Nervous, The UV Race, die unzähligen Bands aus dem Umfeld der kalifornischen Dwyer/Segall-Connection und an den Fuzzpunk früher Wavves, No Age oder Male Bonding.



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