La RAF – La rabia ante el futuro

La RAF aus Mexico City haben definitiv ein seltenes Händchen dafür, Jahrzehnte alte Post Punk-Tropes und -formeln aufzugreifen und der Sache dennoch jedes mal erfolgreich ihren eigenen Stempel zu verpassen, denn jeder Song auf dieser EP klingt als hätte er zu einem beliebigen Zeitpunkt seit den späten '70ern erscheinen können, aber dennoch niemals klar nach einem Song, den du glaubst schon mal gehört zu haben - es wohnt diesen Songs eine frische und lebhafte Energie inne, durchtränkt von eigener Persönlichkeit und vorangetrieben von ausgesprochen tighten und energischen Performances, auch wenn die Grundzutaten schon seit langem mehr als vertraut sind.

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Poo Poo Talks – Culo Rotto / Five Bucks – Metal Fumes Fever

Poo Poo Talks / Five Bucks Split LP erscheint am 20. April auf Wild Honey Records.

Yleiset Syyt – Saitte Mitä Halusitte

Saitte Mitä Halusitte erscheint am 1. Mai auf Sorry State Records.

S.U.G.A.R. – Volunteer

III erscheint am 16. Mai auf Alien Snatch! Records.

No Peeling – Stationery

EP2 erscheint am 1. Mai auf Wrong Speed Records.

Klonns – Parasite

G.A.M.E.S. erscheint am 1. Mai auf Iron Lung Records.

CS Cleaners – Come & Go

What's This? erscheint am 26. Juni auf Wharf Cat Records.

Raw Distractions – No! Racist

奇しく燃える erscheint am 1. Mai auf La Vida Es Un Mus Discos.

The Antics – The Antics

Die ersten Teaser-Tracks vom Langspieldebüt dieser Band aus Melbourne, bestehend unter anderem aus Mitgliedern von Piss Wizard und Stray Dogs To Good Homes, hatten bereits eine drastische Abwendung signalisiert vom noch deutlich simpleren, Wipers-infizierten Garage Punk ihrer vorherigen EP und in der Tat ist diese Platte eine ganz andere Sorte von Biest geworden, das mehr von einem staubigen, Americana-durchtränkten Post Punk-Vibe versprüht mit Echos von frühen Scientists aber auch viel jüngerem Zeug wie etwa dem Noise-versifften Post Punk der kopenhagener Größen Lower und den frühen Iceage; Sklitakling und Pleaser aus Schweden, Americana- und Cowpunk-beeinflussten US-Bands wie Weak Signal und Bambara oder auch Australiern wie Optic Nerve und Refedex. Eine reiche Pallette von mutmaßlichen und durchaus etablierten Einflüssen also, aber diese Band kocht daraus ein durchaus eigenständiges Süppchen, nicht zuletzt dank tonnenweise belastbarer Songsubstanz als Fundament für die lärmigen Eruptionen und kantigen Performances, ein angemessenes Vehikel aus düsterer Energie für die unverblümt-eindringlichen Texte und Vocals von Frontfrau Freya Tanks.

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