Hard Looks aus Springfield, Illinois haben hier eine unverschämt ansprechende, süchtig machende Debüt-EP hervorgezaubert die, ungeachtet eines subtil Rudimentary Peni-mäßigen Death Rock-Vibes im Opener The Stain, es sich doch schnell gemütlich macht in einer oldschooligen Nische klar beeinflusst von den melodischeren Randbereichen der Punklandschaft in den mittleren bis späten '80er Jahren, mit einer guten Dosis von prä-'90er Pop Punk-Handwerk etwa der Fastbacks-Schule, noch unbelastet von der faden Gleichförmigkeit einer späteren Ära und stattdessen geerdet in geschmackvollen Tugenden von ultraklassischer Pop-Songkunst. Als ein ungleich jüngerer Vergleich würden sich aber auch ganz gut die noch relativ frischen EPs von Psychic Armour aus Montreal anbieten, zumindest wenn man sich bei denen die altertümlichen Heavy Metal-Versatzstücke wegdenkt.