Die Debüt-EP dieser Band präsentiert Indiana DIY Punk von seiner besten Seite, der einerseits zumindest spirituell einiges mit frühen Eggpunk-Szene des Bundesstaats gemeinesam hat, ist das doch von einer ähnlichen Aura aus Chaos, wilden Einfällen und Unvorhersehbarkeit umgeben wie man sie etwa auf einer Skull Cult- oder Erik Nervous-Platte erwarten würde, wenngleich die rohen Klangparameter hier dann doch von einer ganz anderen Natur sind und von antriebsstark geradeaus gehendem Garage Punk reichen über eine no-bullshit Hardcore-Energie im Geiste einer anderen in der Region ansässigen Seltsamkeit - diesem unüberschaubaren Zhoop/Feed/Djinn/Brundle/etc.-Clusterfuck nämlich - hin zu geografisch dann wiederum komplett unverwandten Postcore-Vibes der Sorte Wymyns Prysyn oder oldschool Hot Snakes-/Drive Like Jehu, diverse Phasen und Inkarnationen der New Yorker Science Man oder den eingängigen Fuzz Punk-Exzess von frühen The Gobs. Absolut selbstredend passiert da jederzeit immer etwas aufregendes und unerwartetes auf dieser Platte.