
Die 2024 auf Impotent Fetus erschienene selbstbetitelte EP der Band war bereits ausgesprochen hochwertige Ware und auf ihrem jüngst erschienenen Nachfolger halten sich die Death Rocker aus Portland noch ein gutes Stück näher an eine oldschoolige Goth-/Post Punk-/Death Rock-Formel, so sehr dass man in den ersten Takten von Turn To Stone fast denkt, die Band würde jetzt in eine Coverversion von Joy Division’s Transmission reinrutschen. Normal reizt mich derartiges ja eher wenig, aber ich muss auch zugeben dass nicht jede halbwegs traditionelle Platte dieser Art auf dem gleichen Level spielt und der Teufel hier oft im Detail steckt. Auf dieser Platte stimmen jedenfalls die besagten Details und summieren sich ganz vortrefflich zu einem stimmigen Ganzen – die Songs, die Vibes, Performance und Attitüde, alles trifft einfach mal den Nagel auf den Kopf auf einer Platte, die zwar ausgesprochen altmodisch klingt aber dabei kein bisschen abgestanden.