
Seit Lysol sich in Fan Club umbenannt haben ging damit soweit auch ein ungleich geradliniger Garage Punk-Sound einher, der bei mir nie so richtig zu zünden vermochte, immer etwas zu basic, zu nah an traditionellem Dad Rock-Gewäsch. Jetzt fühlt sich die neueste EP aber plötzlich wieder so an als würde die Uhr auf ca. 2021 zurückgedreht, so grob auf dem kreativen Höhepunkt ihrer Hard-/Garagecore-Ära und ich könnte kaum glücklicher darüber sein. Denn mal ganz im ernst, wenn es eine Sache gibt für die ich mich in 2025 gar nicht mehr erwärmen kann, dann das ist es noch so eine blutleere The Hyves-mäßige Garage „Revival Rock“-Platte. Der Krempel schmeckte schon nur wenige Jahre post-Y2K ziemlich fade und heutzutage hab ich für die Masche echt keine Geduld mehr übrig.