
TVO aus Philadelphia stachen bereits auf ihren vorherigen EPs meilenweit heraus aus der Menge mit einer Machart des Post- und Garage Punk, der viel seiner im derzeitigen Umfeld eher ungewöhnlichen Inspiration von diversen Bands der Proto-Grunge / Proto-Noise Rock-ära zu schöpfen scheint wie etwa U-Men, Scientists, frühe Mudhoney, Feedtime, Fungus Brains, Scratch Acid und X (den Australiern), um nur ein paar der üblichen Verdächtigen zu erwähnen. Ihr erster Langspieler hat weiterhin all diese Qualitäten an Bord aber steuert das Schiff graduell auch in eine etwas unerwartete Richtung in Form einer ordentlichen Kelle von leicht schmierigem, bluesigem Rock’n’Roll und was soll ich sagen, ausnahmslos liefern sie hier die Songs und saumäßig tighten Performances ab, die den Scheiß böse im Gehörgang verkanten und in der Tat sind diese Tunes ein massiver Qualitätssprung, der eine eiserne Kontrolle über ihre jederzeit ins Schwarze treffenden Songwriting-Skills unter Beweis stellt.