
Hier haben wir eine absolut knorke kleine Debüt-EP von einer Band aus Cleveland, Ohio. Die entzückt darauf mit einem ziemlich wandlungsfähigen Ansatz an Garage Punk, der einerseits ein bisschen von einer ’77er Note hat – nicht ohne Grund ist der Opener eine ziemlich steile Coverversion eines Black Randy and the Metrosquad-Songs – im weiteren Verlauf sich aber ausgeht wie eine gemischte Wundertüte aus Punk-Projektilen erster Güte mit einer schwankenden Menge von KBD- und Devo-fizierung, was in unterschiedlichen Momenten auch an einen farbenfrohen Strauß an aktuellen Bands erinnern mag wie etwa Tyvek, Skull Cult, Jean Mignon, Parquet Curts, Sick Thoughts und D. Sablu.