Mit jeder neuen Alien Nosejob-Veröffentlichung weiß man im Voraus nie so genau was einem darauf begegnen wird. Eine oldschoolige Hardcore-Attacke? Tieftrauriger Power Pop? Ein kleiner Ausmuteants-Flashback? Unnachgiebig hämmernder Industrial Punk? Stark nach Eurotrash/Italo Disco riechender Synth Pop? Eine ganze LP voller breitbeiniger AC/DC-Vergötterung? Nu ja, ich sach mal das ist alles schon mal vorgekommen mit Jake Robertson’s massiv wandlungsfähigen Projekt. Dennoch trägt jede dieser Inkarnationsn seine unverwechselbare Handschrift und wenn es so etwas gibt wie einen „klassischen“ Alien Nosejob-Sound, dann kommt diese Platte der Sache ausgesprochen nahe, ohne dabei aber die gewohnte stilistische Vielfalt vermissen zu lassen in einem irrsinnig starken Bündel neuer Tunes, die nicht ein einziges mal von Robertson’s unfehlbarem Songwriting-Talent im Stich gelassen werden.