Die letztjährige Greg LP dieser Band aus Minneapolis war schon ein echter Leckerbissen in der Lücke zwischen melodischem '80er Punk (starke Moving Target-Vibes waren da zu verspüren) '90er Indie Rock nah an der Grenze zum Emo und 2000er Crowdpleaser-Punk wie er üblicher von bärtigen Holzfällertypen gespielt wurde. Eine Platte die es trotz ihrer Qualitäten nicht in diese Blog geschafft hat aus Zeit- und Kapazitätsgründen... denn in einem Ein-Mann-Unterfangen wie diesem Blog muss halt einiger guter Scheiß manchmal den Kürzeren ziehen der klar einen Post bekommen würde, hätte ich unbegrenzte Zeit, Energie und Fokus zur Verfügung. Aber egal, das werde ich diesmal nicht zulassen anlässlich ihrer neuen 7" die da sogar nochmal deutlich einen drauflegt zu den Tugenden der LP mit einer verschärften Attacke und zunehmenden Elementen von '80er/'90er Postcore, insbesondere bei der A-Seite Liar, die doch tatsächlich ein bisschen klingt als würden Jawbox und Jawbreaker jeweils ihren respektiven Kiefern unaussprechliche Dinge zufügen. Stench Of Calm schwenkt dann etwas zurück zu ihrem so bewährten und ausgefuchsten '90er melodischen Punk-/Indie-Geschredder wie ich es kaum reizender finden könnte.