
Was Evil Eye aus Charlotte, North Carolina hier auf ihrer Debütkassette abziehen lässt sich oberflächlich recht einfach beschreiben als eine geradeaus gehende Machart von Garage Punk, die ’77er Energie und Eingängigkeit mit einer KBD-mäßigen Ungeschliffenheit kombiniert und tonnenweise von Dead Boys- und Wipers-mäßigen Hooks. Aber so alt und abgestanden wie das in der Theorie klingen mag, so frisch kommt das in der Praxis hier dennoch rüber und das ist nicht zuletzt einigem unbeirrbaren Händchen für starkes Songmaterial zu verdanken und einer angemessen rohen, treibenden Performance um die einfach gestrickten Hooks wackelfest zu verankern.