
Dieser Typ aus Sheffield begeisterte zwischen 2020 und ’21 mit drei ausgezeichneten EPs von Lockdown-induziertem, melodischem Garage Punk und auch diese Songs, so scheint es, gammelten bereits seit dieser Zeit in unvollendeter Form auf irgendeiner Festplatte herum und haben jetzt endlich den finalen Schliff verpasst bekommen. Wie zu erwarten gibt es hier keine besonderen Überraschungen – diese Songs knüpfen nahtlos an das hohe Niveau der Vorgänger an in der Form von supereingängigen und schnörkellosen Punktunes, die zu etwa gleichen Teilen von Buzzcocks und (Solo-) Jay Reatard inspiriert erscheinen mit zusätzlichen Parallelen zu den massiven Garage Punk-Detonationen von Kid Crome und – in jüngerer Zeit – den einfach gestrickten, fuzz-beladenen Garage-/Noise Pop-Hymnen von Sex Mex.