Ei­ne aus­ge­zeich­ne­te De­büt-EP von die­ser Band aus San An­to­nio, Te­xas löst sie­ben sat­te Spreng­la­dun­gen aus tief­schwar­zem aber glei­cher­ma­ßen raf­fi­nier­tem Post Punk aus. Wäh­rend der Ope­ner Pro­gress Trap für mich ein biss­chen so klingt als wür­den die Ga­ra­ge-/Noi­se Rock-/Post Punk-Hy­bri­den von The Cow­boy und Flat Worms auf ganz un­wahr­schein­li­che Art ver­quirlt mit The Spits oder Lost Sounds, wer­de ich im wei­te­ren Ver­lauf vor al­lem an di­ver­se Grö­ßen des ge­gen­wär­ti­gen bis noch-nicht-ganz-so-al­ten Post Punk er­in­nert wie z.B. Nag, Pre­da­tor, VR Sex, Tu­be Al­loys, Rank/​Xerox, Pu­blic In­te­rest oder das frü­he Werk von In­sti­tu­te, Di­ät und Marb­led Eye. Auch wenn so et­was in­zwi­schen si­cher nicht mehr den Gip­fel der Ori­gi­na­li­tät dar­stellt, hal­ten Mock-Up die Sa­che hier im­mer in­ter­es­sant und in Be­we­gung und kei­ner die­ser Songs braucht sich auch nur an­satz­wei­se ver­ste­cken vor je­nen of­fen­sicht­li­chen Re­fe­ren­zen.