Selt­sa­mes klei­nes Zot­tel­biest, die­se Kas­set­te ei­nes Ty­pen ir­gend­wo aus den Un­tie­fen des Bun­des­staats New York, die über das La­bel Spa­red Fle­sh Re­cords aus Port­land den Weg zu uns fin­det. Über­wie­gend abs­trakt und Bruch­stück­haft ist das, aber gleich­zei­tig nie um ei­ne gu­te Me­lo­die ver­le­gen. Da ist klar ein ge­wis­ser No Wa­ve-Ein­fluss zu spü­ren, aber pri­mär se­he ich hier ei­ne un­wahr­schein­li­che Ver­quir­lung aus frü­hem bri­ti­schen Post Punk am Werk - spe­zi­fi­scher et­wa von Wire, The Fall, Swell Maps oder frü­hen Me­kons - auf Kol­li­si­ons­kurs mit aus­ge­spro­chen ame­ri­ka­ni­schen Folk- und Roots-Ele­men­ten so­wie di­ver­sen ano­ma­lien aus der 80er Kas­set­ten­kul­tur beid­sei­tig des gro­ßen Teichs. Ich den­ke, Freun­de der Aus­tra­li­er Wire­heads wer­den da si­cher auch ge­fal­len dran fin­den und der ver­ant­wort­li­che hier hat­te zu­fäl­li­ger­wei­se auch noch bei Ho­bocop sei­ne Fin­ger im Spiel, was so auch per­fek­ten Sinn er­gibt.