Donors - Donors

Das hier ist ein selt­sa­mes Biest. Donors aus Nash­ville zogen schon vor zwei Jah­ren mit ihrer ers­ten EP und einem noch nicht ganz so aus­ge­fre­ak­ten Cock­tail aus Garage- und Post Punk meine Auf­merk­sam­keit auf sich, aber das hier ist ein ganz ande­rer Level an Schräg­heit, wenn sie ihren Sound in zuneh­men­dem Maße mit dis­so­nan­tem No Wave ver­wüs­ten sowie mit altem proto-Noi­se­rock á la Flip­per oder No Trend anrei­chern. Womit könnte ich die­ses Zeug ver­glei­chen… Tyvek oder Con­stant Mon­grel als No Wave Band reinkar­niert? Spray Paint auf'm Gara­gen­trip? Auch wenn ich nicht so sicher bin was die Band sich hier mal vor­ge­nom­men hat, besteht doch kein Zwei­fel dass ihr Unter­fan­gen ein durch­schla­gen­der Erfolg ist. Und gerade glaubt man alles ver­ar­bei­tet zu haben, da über­ra­schen sie einen noch mal im Raus­schmei­ßer Fine Print mit einer an Haun­ted Hor­ses erin­nern­den Indus­trial-Kante.