The Gotobeds - Debt Begins At 30

Mit der neuen Goto­beds hab ich mich erst mal etwas schwer getan; erst in der zwei­ten Hälfte haben mich ihre Vibes rich­tig gepackt. Das mag an dem für diese Band etwas unge­wohnt getra­ge­nen, von einer tie­fern Melan­cho­lie durch­zo­ge­nen Ton­fall der neuen Songs lie­gen. Oder aber daran, dass sie das stärkste Mate­rial tat­säch­lich eher zum Ende der Platte hin gewich­tet haben. Um sicher zu gehen werde ich mir die Platte gleich noch mal antun. Wer die Vor­gän­ger­al­ben zu schät­zen wusste, wird das hier viel­leicht mit etwas mehr Vor­sicht genie­ßen. Dafür wird das aber ver­mehrt bei Freun­den von Drahla auf offene Ohren sto­ßen. Außer­dem wäre noch eine ziem­lich lange Liste an Kol­la­bo­ra­teu­ren zu erwäh­nen; unter ande­rem haben Bob Weston (Shel­lac, Vol­cano Suns), Protomartyr's Joey Casey und Down­town Boys Voka­lis­tin Vic­to­ria Ruiz ihre Fin­ger­ab­drü­cke hin­ter­las­sen. Eine uner­war­tet span­nende Platte, die ich mir sicher noch etwas erar­bei­ten muss.