Vertigo - V2

Vertigo - V2

Ich bin jedes mal aufs neue ver­zückt, wenn old­schoo­li­ger Hard­core- und Garage Punk gemein­same Sache machen und mit ver­ein­ten Kräf­ten zur Atta­cke anset­zen. Ver­tigo aus dem aus­tra­li­schen Geelong prä­sen­tier­ten sich vor einer Weile bereits mit ihrem Debüt-Tape als ein her­aus­ra­gen­der Ver­tre­ter die­ses spe­zi­el­len, bis­lang namen­lo­sen Sub­gen­res. Der Nach­fol­ger ist jetzt erneut via Anti-Fade drau­ßen und macht noch­mal einen etwas run­de­ren Ein­druck, wobei dies­mal auch regel­mä­ßige Ein­spreng­sel von prä­his­to­ri­schem Metal auf­fal­len, aus einer Zeit in der er noch Heavy mit Vor­na­men hieß.

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Set-Top Box - Cas-Set 2: TV Guide

Set-Top Box - Cas-Set 2: TV Guide

Qua­li­tät mal wie­der aus dem Hause Slime Street Records von einer ungoog­le­ba­ren Band irgendwo aus Aus­tra­lien. Deren zwei­tes Tape lie­fert sehr spa­ßi­gen Garage- und Syn­th­punk der Marke Aus­mu­te­ants, ver­mischt mit einer klei­nen Spur von Wahn­sinn á la Skull Cult.

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Protruders - Protrudersredurtorp

Protruders - Protrudersredurtorp

Schick ange­fräs­tes LoFo-Gara­gen­zeug aus Toronto, irgendwo zwi­schen frü­hen Useless Eaters, 80er Half Japa­nese, Erik Ner­vous und Booji Boys.

Cubano Vale - Cubano Vale

Cubano Vale - Cubano Vale

Ser­gio, der Mann hin­ter dem immer span­nen­den und mas­siv 12XU-kom­pa­ti­blen Musik­blog Retrat­ando Voces, hat neu­er­dings auch ein eige­nes Label am Start und mit sei­ner ers­ten  Ver­öf­fent­li­chung, dem Debüt­al­bum von Cubane Vale aus Madrid, bereits einen aus­ge­zeich­ne­ten Tref­fer gelan­det. Der Lärm dar­auf ist mehr als nur ein biss­chen schräg - irgendwo in den etwas eigen­wil­li­ge­ren Rand­ge­bie­ten von Post Punk, Noise und Post­core zu ver­or­ten, erweist sich das Album als ein hyper­ak­ti­ver Spring­teu­fel, der aber trotz einer aus­ge­präg­ten Affi­ni­tät für chao­ti­sche Struk­tu­ren und Arran­ge­ments jeder­zeit die Kon­trolle über das Gesche­hen behält. Das hat ein biss­chen was von aktu­el­len Genre- Grenz­gän­gern wie Gum­ming, Labor oder Soup­cans, hat außer­dem auch gewisse Par­al­le­len zu ihren Stadt­nach­barn Juventud Juché. Aber nicht zuletzt finde ich mich auch öfter mal an etwas absei­ti­gere Ver­tre­ter der älte­ren Noi­se­rock-Geschichte á la Brai­niac oder Slug erin­nert und ver­ein­zelt gibt's auch Anklänge an Sonic Youth in der wil­den Mit­tacht­zi­ger-Phase zu erah­nen.

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12XU Radio #16

Um ein paar Tage ver­spä­tet, aber bes­ser spät als gar nicht ist die aktu­elle Aus­gabe im Kas­ten. Über­haupt war hier zuletzt etwas wenig los, sorry dafür. Das hat damit zu tun, dass manch­mal ein klei­ner schwar­zer Hund namens Depres­sion alle Auf­merk­sam­keit für sich bean­sprucht und mas­siv was dage­gen hat, dass ich irgend­was auf die Reihe bekomme. Kann ich nicht emp­feh­len, diese Rasse. Befreit statt­des­sen lie­ber einen zot­te­li­gen, robus­ten Misch­ling aus dem nächst­ge­le­ge­nen Tier­heim. Oder ver­bringt mal 'ne Stunde mit dem RRRHund und sei­ner neuen Sen­dung im Ber­mu­da­funk, die ich bei der Gele­gen­heit mal gleich mit ver­linke. Ich nehme mir unter­des­sen vor, das Blog bald wie­der auf Trab zu brin­gen.

Rays - You Can Get There From Here

Rays - You Can Get There From Here

Das erste Album der Band aus Oak­land im letz­ten Jahr gefiel mir schon nicht übel, ließ aber in Sachen Song­wri­ting noch etwas von der Kon­sis­tenz ver­mis­sen, die der Nach­fol­ger nun mas­sig nach­lie­fert und ihren char­man­ten Sound aus C86, Jangle- und Garage Pop auf eine bezau­bernde Art glit­zern lässt. Das erin­nert abwech­selnd mal an School Damage, The Clean, Woo­len Men, die aktu­elle Alien Nose­job LP und gele­gent­lich scheint sogar mal der eine oder andere Fun­ken Tele­vi­sion oder Vel­vet Under­ground durch.

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