Pill - Soft Hell

Auf ihrem zwei­ten Lang­spie­ler gibt die New Yor­ker Post­punk-Band ihrem Sound eine unge­ahnt grif­fige Kon­tur und jede Menge Fein­schliff. Dabei muss natür­lich die expe­ri­men­telle Kante der Vor­gän­ger deut­lich kür­zer tre­ten, dafür wirkt jeder Song sorg­fäl­tig kon­stru­iert und aus­ba­lan­ciert. Das Ergeb­nis ist ihre stärkste Platte bis­her; über­ra­schend homo­gen und zugäng­lich, den­noch abwechs­lungs­reich und viel­schich­tig, jeder Song  ein Voll­tref­fer. Reife Leis­tung.


Ähnlicher Lärm:
Com­man­der Keen - Dying In The South Wenn ich mir jede Woche mei­nen Weg durch das Dickicht an Musik­ein­rei­chun­gen schlage, fühlt sich das meis­tens mehr nach unbe­zahl­ter Arbeit an als nach Spaß. Am Ende lohnt es sich aber doch, wenn mir ab und an eine sol­che Perle unter­kommt wie der zweite Lang­spie­ler von Com­man­der Keen aus dem Städ…
La Vase - La Vase Ein­fach gestrick­ten aber ebenso mit­rei­ßend dar­ge­bo­te­nen Punk­rock mit garagigen/​postpunkigen Zwi­schen­tö­nen setzt es auf dem Debüt­al­bum der Leip­zi­ger Band. Stel­len­weise könnte man das als eine etwas erdi­gere Ver­sion von Short Days beschrei­ben, außer­dem meine ich leichte Spu­ren von z.B. Daily Ritua…
Dele­ti­ons - Archi­ves Gleich noch mal sehr net­ter Syn­th­punk. Die Dele­ti­ons aus Har­ris­burg, Penn­syl­va­nia tauch­ten hier ja schon mal mit ihrem letz­ten Lang­spie­ler Hun­gers auf. Ihr neues Tape behält des­sen ver­schro­be­nen LoFi-Charme auf­recht und hat nach wie vor etwas von Digi­tal Lea­ther oder frü­hen The Faint, bringt dar…