Dumb Punts - The Big One

Ich hatte jetzt keine so gro­ßen Erwar­tun­gen an das neue Album der Band aus Mel­bourne, nach­dem die letzte EP und das Split-Tape mit Wash zwar schon ganz nett waren, aber nicht annä­hernd die hohe Tref­fer­quote des Debüt-Tapes erreich­ten. Jetzt ist also ihr ers­ter Lang­spie­ler raus und belehrt mich eines bes­se­ren, denn dar­auf ist die Band wie­der rich­tig in ihrem Ele­ment. Sie ken­nen zwei Betriebs­modi: Klar ist da wie­der der räu­dige Garage Punk/​ Pub Rock von aus­ge­spro­chen aus­tra­li­scher Prä­gung zu fin­den, der auch das Debüt domi­nierte. Alles schon sehr gut, aber die ande­ren, meis­tens von Schlag­zeu­ge­rin Seat­tle Gal­lag­her gesun­ge­nen Power­pop-Num­mern sind die eigent­li­chen High­lights und ver­pas­sen dem Album eine ganz beson­dere Würze.


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