Shepparton Airplane - Almurta

Bei die­ser Band aus Mel­bourne mischen unter ande­rem Leute von The Peep Temple mit. Ihr zwei­tes Album beginnt in etwa so als träfe ein Bob Mould-Gitar­ren­föhn (aber mehr Sugar als Dü) auf aktu­elle Bands der Indie­rock-meets-Post­punk Schule á la Goto­beds oder Par­do­ner. Im wei­te­ren Ver­lauf kann man z.B. in Not So Sweet leichte Anklänge an Mudho­ney aus­ma­chen, spä­tere Sci­en­tists oder die aktu­el­le­ren Roa­min‘ Catho­lics. Win­dows­ill hat ein biss­chen was von Rape­man und ins­ge­sammt kann man Par­al­le­len zu Ver­tre­tern der aktu­el­len aus­tra­li­schen Post­core-Gene­ra­tion wie etwa Bat­piss oder Bench Press sehen. Ein ganz schö­ner Gemischt­wa­ren­la­den also, aber einer von der guten Sorte. Durch­weg hoch­wer­ti­ger Stoff.




Ähnlicher Lärm:
Wav­ves & Cloud Not­hings – No Life For Me Mann, diese Kol­la­bo­ra­tion hatte ich auf­grund mei­nes Unter­grund-Tun­nel­blicks ja mal gar nicht auf dem Schirm. Beide Bands sind mit ihrem Erfolg eine ange­nehme Rand­er­schei­nung im von Jahr zu Jahr madi­ger wer­den­den Indie­rock-Sumpf, denn der­art mit­rei­ßende Rocker mit emo­tio­na­lem Punch und mas­sig Pop...
Anda­lu­cia – Stuck Es ist ganz an mir vor­bei gegan­gen, dass das Noi­se­pop-Duo aus Müns­ter bereits im Sep­tem­ber einen neuen Lang­spie­ler ver­öf­fent­licht hat. Dar­auf hat sich wenig geän­dert, viel­leicht ist das Ganze noch ein Stück melan­cho­li­scher und ver­träum­ter gewor­den als auf dem Debüt­al­bum. Ansons­ten regiert auch h...
No Hands – No Hands Hard-/Post- und ähn­li­che Chor­mu­sik mag mich ja am bes­ten zu begeis­tern in den Dar­bie­tungs­for­men, die sich am wenigs­ten um ange­staubte Gen­re­kon­ven­tio­nen sche­ren und auch nicht den aktu­el­len Trends in den Arsch krie­chen müs­sen. Wie etwa diese Band aus Toronto, die das beste aus den Wel­ten des Mittac...