Red Hare - Little Acts Of Destruction

Dischord hat mal wie­der was fal­len las­sen. Wie schon der meiste Out­put des Labels in jün­ge­rer Ver­gan­gen­heit han­delt es sich auch hier um alte Gesich­ter aus der Washing­to­ner Szene; die Betei­lig­ten mach­ten sich einst­mals mit Bands wie Swiz, Dag Nasty und Blu­e­tip einen Namen. Musi­ka­lisch fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. Es gibt ult­ra­klas­si­schen DC-Post­core mit ’nem ziem­lich lan­gen Bart zu hören. Ein lieb­ge­won­ne­ner Greis, der jeder­zeit will­kom­men ist.




Ähnlicher Lärm:
Metz – Strange Peace Album Num­mer drei der Noi­sero­cker aus Toronto, die es der­zeit wohl als ein­zige Band die­ses Gen­res schaf­fen, ein gewis­ses Maß an Medien-Buzz zu gene­rie­ren. Mir fie­len so einige Bands ein, die das auch ver­dient hät­ten. Aber in der gegen­wär­ti­gen Auf­merk­sam­keits-Öko­no­mie der Musik­me­dien scheint kein...
Low Fat Get­ting High – Poor Cir­cu­la­tion Ein etwas selt­sa­mes Release­for­mat hat sich die New Yor­ker Band da für ihre EP aus­ge­sucht: Ein Zine ohne jeg­li­che Ton­trä­ger­bei­lage, dafür mit 'nem Musik­down­load. Macht aber Sinn im digi­ta­len Zeit­al­ter, gerade ange­sichts der Tat­sa­che, dass zei­tige Vinyl-Relea­ses gerade nicht wirk­lich mach­bar sind. D...
Tri­als Of Early Man – Life Goals Eine Lon­do­ner Post­core-Band mit leich­ten, kom­plett unpein­li­chen Emo­core-Ein­flüs­sen und einem guten Händ­chen für ergrei­fende Melo­dien, die einen nicht umschmei­cheln, son­dern am Kra­gen packen. So könnte man sie eine deut­lich Melan­cho­li­schere Vari­ante von Drive Like Jehu und Hot Snakes vor­stel­len. ...