Melting Walkmen - Daylight Savings

Auf Album Num­mer drei der Kopen­ha­ge­ner Band tritt der schumm­rige Post­punk der Vor­gän­ger zuneh­mend in den Hin­ter­grund, dafür wird der schram­me­lige Indie­rock-Fak­tor umso stär­ker betont. Das hat immer wie­der mal was von ganz alten Dino­saur Jr, Flesh World oder Beast Fiend, schlägt in die­sem Rah­men aber nach wie vor durch­ge­hend sehr betrüb­li­che Töne an.




Ähnlicher Lärm:
Tan­ning Machine - Bin­ding Pro­blems Die­sem Tape von Tan­ning Machine aus Pitts­burgh im US-Bun­des­staat Penn­syl­va­nia sollte man nicht ohne einen Vor­rat an Des­in­fek­ti­ons­mit­tel begeg­nen, ihr räu­di­ger Noi­se­punk klingt so abge­wetzt und abge­fuckt als wäre er gerade frisch aus der Gosse gefischt. bin­ding pro­blems by tan­ning machine bin…
Geronimo! - Cheap Trick Diese Woche wol­len die hoch­ka­rä­ti­gen Ver­öf­fent­li­chun­gen ein­fach nicht abrei­ßen. Heute dran: Der neu­este Streich einer Band aus Chi­cago, erschie­nen auf dem Qua­li­täts­la­bel Explo­ding in Sound, ist vor­züg­li­cher Post­core, der stark an 90er Dischord-Bands wie etwa Lung­fish, Shud­der Think oder Blue­tip er…
Beha­vior - Bit­ter Bit­ter Der zweite Lang­spie­ler der Post­pun­ker aus Los Ange­les ist eine sehr spröde Ange­le­gen­heit gewor­den. Die Arran­ge­ments sind im Ver­gleich zum Vor­gän­ger deut­lich ent­schlackt, die Song­struk­tu­ren dafür rasier­mes­ser­scharf. Das klingt immer noch etwas nach Kopen­ha­gen-Schule, neu­er­dings aber auch nach ame…