Ounce - Satan II / Dead Mirror

Die Debüt-EP von Ounce aus Auck­land, Neu­see­land weckt das sofor­tige Bedürf­nis, mehr von die­ser Band zu hören. Denn was sie in die­sen zwei Songs fabri­zie­ren ist ein­fach mal ein ver­dammt gei­ler und aus­ge­fuchs­ter Gara­ge/­Psy­che­de­lic-Hybrid, den man so eher von der Kali­for­ni­schen Dwyer-Con­nec­tion erwar­tet hätte. Satan II setzt sich dabei mit einem unver­schämt gemei­nen Groove in den Syn­ap­sen fest, der dem Song­ti­tel durch­aus gerecht wird. Dead Mir­ror geht dann etwas leicht­fü­ßi­ger zur Sache, behält aber die chir­ur­gi­sche Prä­zi­sion der Dar­bie­tung auf­recht und bezau­bert nicht zuletzt auf­grund des hoch­dis­zi­pli­nier­ten Drum­mings, dem man einen gewis­sen Jaki Lie­be­zeit-Vibe nicht abspre­chen kann.


Ähnlicher Lärm:
The Car­bo­na­tors – Super Sonic Wun­der­schön kaput­ter und zer­fah­re­ner Post­punk mit deut­li­chen Kraut­ein­flüs­sen, nach­läs­sig gespielt von einem Hau­fen dege­ne­rier­ter Spa­cken aus dem bri­ti­schen Croy­don. Stich­wort Kraut: Man erzahlt sich, sie seien auch schon mal gemein­sam mit Damo Suzuki auf einer Bühne gesich­tet wor­den. Bei allen Sch...
Those For­eign Kids – Oh, Not­hing Star­kes Ding hat die­ses Duo aus dem nie­der­län­di­schen Haar­lem da raus­ge­hauen. Druck­vol­ler Noise- und Post­punk, erin­nert mal an den stür­mi­schen Indie­rock von Solids und Play­lounge, mal an die melo­di­schen Post­punk-Atta­cken von Piles oder Die! Die! Die!. Anders als die genann­ten Bands kön­nen sie zwi...
Sound Cere­mony – Gui­tar Star Groß­ar­tige Wie­der­ver­öf­fent­li­chung eines eher obsku­ren Pro­to­punk-Klas­si­kers auf One Kind Favor. Unter dem namen Sound Cere­mony ver­öf­fent­lichte der Lon­do­ner Ron War­ren Gan­der­ton in den spä­ten 70ern drei Alben, unter ande­rem sol­len Mit­glie­der von Sub­way Sect und Pre­ten­ders an den Auf­nah­men mit­ge­wir...