Monster Treasure - II

Das Debüt­al­bum der Band aus dem Kali­for­ni­schen Stock­ton vor drei Jah­ren war ja schon eine sehr, sehr hörens­werte Ange­le­gen­heit, aber was das Trio auf Album Num­mer zwei ablie­fert ist pure Fuzz-/Noi­se­pop-Per­fek­tion, die sich in zehn tadel­lo­sen Song­per­len wie Honig über den Hörer ergießt, dabei aber auch ordent­lich auf den Putz haut. Der Sound weißt Ähn­lich­kei­ten zu den auf dem glei­chen Label ver­öf­fent­li­chen­den Lon­do­nern Slow­coa­ches auf, wird aber noch um deut­li­che Shoegaze-Ein­flüsse ver­fei­nert. Die melo­di­sche Finesse von Chap­ter­house trifft auf Swer­ve­d­ri­vers unbe­ding­ten Wil­len zum rocken­den Lärm. Wider­stand zweck­los.




Ähnlicher Lärm:
Posse – Soft Ope­ning Indie­rock aus Seat­tle, wie er zurück­ge­lehn­ter und redu­zier­ter kaum sein könnte. Die Platte ver­langt nach der Gedult des Hörers um sich ent­fal­ten zu kön­nen, dann ent­wi­ckelt sie aber eine Tiefe, die sie von dem seich­ten Wohl­fühl­ge­dusel der oft als Ver­gleich her­an­ge­zo­ge­nen Real Estate deut­lich abhebt...
Base­ment Revol­ver – Base­ment Revol­ver Sim­pel gestrick­ter aber effek­ti­ver Alter­na­tive-/In­die­rock aus Hamil­ton, Onta­rio mit gro­ßem Hang zur Hymne. Base­ment Revol­ver by Base­ment Revol­ver Base­ment Revol­ver by Base­ment Revol­ver
Secret Shine – There Is Only Now Eigent­lich mag ich ja Shoegaze, sehr gerne sogar. Aber irgend­wie ver­mag mich aus der aktu­el­len Gene­ra­tion von Bands die­ses Gen­res wenig zu begeis­tern. Ich kann nicht zu hun­dert Pro­zent benen­nen, warum das so ist. Teil mei­nes Pro­blems mit aktu­el­lem Shoegaze liegt wohl darin begrün­det, dass de...