Washer - All Aboard

Die New Yor­ker Band macht ja schon seit eini­gen Jah­ren von sich reden. Zuerst durch zwei starke Split EPs, dann mit einem Album, dass offen­bar auch so einige Bewun­de­rer gefun­den hat. Mich hat’s aber nicht so rich­tig vom Hocker geris­sen, das ganze machte auf mich einen ins­ge­samt doch recht unaus­ge­go­re­nen Ein­druck. Ihr zwei­ter Lang­spie­ler – wie gewohnt auf Explo­ding in Sound erschie­nen – macht mir wie­der deut­lich mehr Spaß. Ihre Songs und Arran­ge­ments kom­men hier deut­lich fokus­sier­ter und auf­ge­räum­ter rüber, haben sich aber alles bewahrt was ursprüng­lich den Charme die­ser Band aus­machte. Nach wie vor weckt ihre Spiel­art zeit­lo­sen Indie­rocks Asso­zia­tio­nen zu den Klas­si­kern von Archers Of Loaf, Sebadoh oder Super­chunk; aber eigent­lich noch mehr zu aktu­el­le­ren Bands wie Her­metic, Grass Is Green und Pile.




Ähnlicher Lärm:
Pineco­nes – Sings For You Now Star­kes Teil von die­ser Band aus Atlanta. Relaxt aber druck­voll vor sich hin groo­vende und rol­lende Retro-Jams mit stark gara­gi­ger Note und deut­li­chen Sou­thern-Ein­flüs­sen, ein wenig Psych, aber alles gefil­tert durch den Indie­rock der neun­zi­ger und nul­ler Jahre. Dazu ein Sän­ger, des­sen mono­to­nes ...
Molly – Stay Above Viel hat sich nicht geän­dert seit der 2015er EP der kopen­ha­ge­ner Band. Ihr melo­disch-melan­cho­li­scher Indie­rock klingt immer noch sehr nach einer gering­fü­gig emo­fi­zier­ten Ver­sion alter Hüs­ker Dü mit gele­gent­li­chen Spreng­seln von Dino­saur Jr. Glück­li­cher­weise bringt das Song­ma­te­rial aber auch genu...
Molly – Peach Melba Melo­di­scher Punk- und Indie­rock aus Hel­sin­gør und Kopen­ha­gen. Molly las­sen den alten Sound der mitt­le­ren und spä­ten Phase von Hüs­ker Dü sowie des Solo­wer­kes von Bob Mould neu auf­le­ben. Das stört mich jetzt auch gar nicht, denn von die­ser spe­zi­el­len Schule gibt's ja eher sel­ten was zu hören und d...