Washer - All Aboard

Die New Yor­ker Band macht ja schon seit eini­gen Jah­ren von sich reden. Zuerst durch zwei starke Split EPs, dann mit einem Album, dass offen­bar auch so einige Bewun­de­rer gefun­den hat. Mich hat’s aber nicht so rich­tig vom Hocker geris­sen, das ganze machte auf mich einen ins­ge­samt doch recht unaus­ge­go­re­nen Ein­druck. Ihr zwei­ter Lang­spie­ler – wie gewohnt auf Explo­ding in Sound erschie­nen – macht mir wie­der deut­lich mehr Spaß. Ihre Songs und Arran­ge­ments kom­men hier deut­lich fokus­sier­ter und auf­ge­räum­ter rüber, haben sich aber alles bewahrt was ursprüng­lich den Charme die­ser Band aus­machte. Nach wie vor weckt ihre Spiel­art zeit­lo­sen Indie­rocks Asso­zia­tio­nen zu den Klas­si­kern von Archers Of Loaf, Sebadoh oder Super­chunk; aber eigent­lich noch mehr zu aktu­el­le­ren Bands wie Her­metic, Grass Is Green und Pile.




Ähnlicher Lärm:
Paws – No Grace Paws aus Glas­gow legen ihren drit­ten Lang­spie­ler auf Fat Cat Records vor. Das klingt wie ein Flash­back in die Nul­ler­jahre und den eupho­ri­schen Indie­rock, wie er damals vor­wie­gend von der bri­ti­schen Insel zu uns rüber­schwappte. No Grace by PAWS No Grace by PAWS No Grace by PAWS
Pin­act – Stand Still And Rot Fluffig melo­disch lär­men­der Indie­rock mit leich­tem Surf-Vibe aus dem voll­kom­men Sur­fer­un­freund­li­chen Glas­gow. Erin­nert mich sehr posi­tiv and ver­schie­dene Bands wie etwa Solids, Wav­ves, Pale Angels, frühe Sur­fer Blood oder Play­lounge. Stand Still and Rot by Pin­act Stand Still and Rot by Pinac...
The Goto­beds – Poor People Are Revol­ting Das Texa­ni­sche Label mit dem bes­ten Namen hat kürz­lich gleich zwei her­aus­ra­gende Ton­kon­ser­ven abge­son­dert. Die erste davon kommt von den Goto­beds aus Pitts­burgh. Die musi­ka­li­schen Refe­ren­zen lesen sich wie ein who is who der letz­ten vier­zig Jahre Punk- und Indie­rock­ge­schichte. Am offen­sicht­lichs...