Downtown Boys - Cost Of Living

Down­town Boys sind jetzt also auf einem ziem­lich bekann­ten Label gelan­det und haben eine selbst­be­wusste neue Platte am Start, die sich dafür nicht zu ent­schul­di­gen braucht. Pas­sen­der­weise kana­li­sie­ren sie ihre Ener­gie hier auch in einen etwas auf­ge­räum­te­ren, den­noch schön druck­vol­len und viel­schich­ti­gen Sound. Anstatt des Gara­gen-Fun­da­men­tes des Debüt­al­bums toben sich die neuen Songs auf einer bom­ben­fes­ten Basis aus Post­punk und -core aus. Die pro­du­zie­rende Auf­sicht von Guy Pic­ciotto (Rites of Spring, Fugazi) hat sicher mit dazu bei­ge­tra­gen. Es mag rei­ner Zufall sein, aber hin und wie­der fal­len mir doch Stil­ele­mente auf, die ver­däch­tig nach Dischord in den 90ern rie­chen.




Ähnlicher Lärm:
The Hand – The Hand Vol. 4 Die neu­este EP der Band aus Min­nea­po­lis - bestehend aus Mit­glie­dern von so unter­schied­lich bekann­ten Bands wie Low, Steel Pole Bath Tub und Gay Witch Abor­tion - ist einer­seits mal wie­der genau der zu erwar­tende Wir­bel­sturm aus unge­stüm vor­ge­tra­ge­nem, mini­ma­lis­tisch und roh pro­du­zier­tem Nois­rock ...
Shark Toys – Laby­rinths Das dritte Album der Shark Toys aus Los Ange­les klingt im ers­ten Moment nach einer wei­te­ren Post­punk-infi­zier­ten Gara­gen­band á la Useless Eaters, UV Race oder Par­quet Courts. Was ja auch schon nicht schlecht ist. Bein zwei­ten hin­hö­ren fal­len dann aber eher Ein­flüsse auf, die ganz klar eini­gen al...
Cat Aids & DJ Urine – Split LP Schrä­ges Teil hat das chi­ne­si­sche Label Nasty Wizard Record­ings da ver­öf­fent­licht. Cat Aids aus Peking fül­len eine Seite mit wun­der­bar abge­fuck­tem Noise-/Post­punk der dis­so­nant schred­dern­den Sorte, teil­weise hat das eine gera­dezu krau­tige Qua­li­tät. DJ Urine aus Frank­reich steht dem in Sachen W...