B Boys - Dada

Das zweite Album der New Yor­ker Band führt nicht beson­ders über­ra­schend den ein­gän­gi­gen Post­punk des Vor­gän­gers fort, der zu gefühl­ten 90% aus Ver­satz­stü­cken der ers­ten drei Wire Alben besteht. Aus dem Titel die­ses Blogs lässt sich natür­lich unschwer schluss­fol­gern, dass ich damit nicht das geringste Pro­blem habe, han­delt es sich bei den B Boys doch locker um die hoch­wer­tigste Wire-Kopie, die mir in den ver­gan­ge­nen Jah­ren unter­ge­kom­men ist. Ab und zu bege­ben sie sich auf der neuen Platte aber auch mal etwas aus der Kom­fort­zone her­aus und las­sen ein biss­chen Pro­tom­ar­tyr oder Rank Xerox raus­hän­gen. Geht klar, das.




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Sie­vehead – Demo Vor­züg­li­cher Post­punk, ein­gän­gig aber immer ordent­lich auf die Zwölf, den man so eher aus Skan­di­na­vien oder den ein­schlä­gi­gen US-Punk­me­tro­po­len erwar­tet hätte, kei­nes­falls aber aus Shef­field. Das ganze bewegt sich in der Nähe von Bands wie Crea­tive Adult, Cri­mi­nal Code oder Piles. Demo by sie...
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Kas­par Hau­ser – Kas­par Hau­ser Eine ganz aus­ge­zeich­nete Debüt-EP hat die Band aus Glas­gow hier vor­ge­legt. Schwer­mü­ti­ger Post­punk, der mal kraft­voll vor­wärts groovt, sich mal eher schwer­fäl­lig vor­anschleppt, bei­des mit geball­ter Wucht.