Treehouse - Centre of Their World

Auf diese Band aus dem tas­ma­ni­schen Hobart hab ich schon län­ger ein Auge gerich­tet. Der ein­zige Grund, dass die Typen hier bis­her noch nicht vor­ka­men ist die Ent­schei­dung des Labels, den letz­ten bei­den Alben und EPs keine digi­tale Ver­öf­fent­li­chung zu geben. Das neue Mini­al­bum der Band ist nun erst­mals bei den ein­schlä­gi­gen Down­load­tan­ken zu bekom­men und dar­auf kommt ihr relax­ter, irgend­wie aus der Zeit gefal­le­ner Indie­rock äußerst reif rüber. Ihr wohl­tem­pe­rier­tes Spiel mit Melo­die und Dis­so­nanz erstrahlt hier in vol­lem Glanz und die neuen Songs zeu­gen von aus­ge­zeich­ne­tem Song­wri­ting-Hand­werk.




Ähnlicher Lärm:
Sheppar­ton Air­plane – Almurta Bei die­ser Band aus Mel­bourne mischen unter ande­rem Leute von The Peep Temple mit. Ihr zwei­tes Album beginnt in etwa so als träfe ein Bob Mould-Gitar­ren­föhn (aber mehr Sugar als Dü) auf aktu­elle Bands der Indie­rock-meets-Post­punk Schule á la Goto­beds oder Par­do­ner. Im wei­te­ren Ver­lauf kann man z...
Cut­ters – Both/​​/​​Neither Inter­es­sante Mischung auf die­ser 7" einer New Yor­ker Band. Auf dem Ope­ner mor­pht klas­si­scher Emo-/Post­core im Stil der frü­hen Neun­zi­ger in melo­di­schen Indie­rock á la alte Modest Mouse, die bei­den ande­ren Songs schla­gen in eine ähn­li­che Kerbe. both/​/​neither by CUTTERS
H. Gri­mace – Self Archi­tect Auf H. Gri­mace aus Lon­don wurde ich zum ers­ten mal 2013 auf­merk­sam, als sie sich ein Split-Tape mit Joey Fourr teil­ten. Es folg­ten ein paar Kurz­spie­ler, die mich nicht so recht zu über­zeu­gen wuss­ten. Das klang alles noch sehr nach einer Band auf der Suche nach einer eige­nen Stimme. Die haben sie...