H. Grimace - Self Architect

Auf H. Gri­mace aus Lon­don wurde ich zum ers­ten mal 2013 auf­merk­sam, als sie sich ein Split-Tape mit Joey Fourr teil­ten. Es folg­ten ein paar Kurz­spie­ler, die mich nicht so recht zu über­zeu­gen wuss­ten. Das klang alles noch sehr nach einer Band auf der Suche nach einer eige­nen Stimme. Die haben sie mit ihrem neuen Album defi­ni­tiv gefun­den. Die Platte über­zeugt durch­weg mit einer stim­mungs­vol­len Mischung aus atmo­sphä­ri­schem, auf Spar­flamme vor sich hin köcheln­dem Post­punk und alt­mo­di­schem Indie­rock mit einer stel­len­weise leicht Sonic Youth-mäßi­gen Grat­wan­de­rung zwi­schen Har­mo­nie und Dis­so­nanz.




Ähnlicher Lärm:
Tele To Lumby – A Light Pot Of Weeds Ordent­lich schrä­ges Zeug aus Chi­cago, das sich irgendwo zwi­schen Noise und Post­punk aus­tobt. A Light Pot of Weeds by Tele to Lumby A Light Pot of Weeds by Tele to Lumby A Light Pot of Weeds by Tele to Lumby
Traps PS – Lexi­con Artist Noch mal schi­cker Post Punk. Dies­mal kommt der Krem­pel aus Los Ange­les und musi­ka­lisch schlägt das in eine ähn­li­che Kerbe. Traps PS haben bis­her schon ein Album und eine ganze Hand­voll EPs auf'm Buckel, die neu­este davon gefällt mir aber beson­ders gut mit ihrem abge­hack­ten Groove und kna­cki­gen S...
Dele­ti­ons – Archi­ves Gleich noch mal sehr net­ter Syn­th­punk. Die Dele­ti­ons aus Har­ris­burg, Penn­syl­va­nia tauch­ten hier ja schon mal mit ihrem letz­ten Lang­spie­ler Hun­gers auf. Ihr neues Tape behält des­sen ver­schro­be­nen LoFi-Charme auf­recht und hat nach wie vor etwas von Digi­tal Lea­ther oder frü­hen The Faint, bringt dar...