Wavves & Cloud Nothings - No Life For Me

Mann, diese Kol­la­bo­ra­tion hatte ich auf­grund mei­nes Unter­grund-Tun­nel­blicks ja mal gar nicht auf dem Schirm. Beide Bands sind mit ihrem Erfolg eine ange­nehme Rand­er­schei­nung im von Jahr zu Jahr madi­ger wer­den­den Indie­rock-Sumpf, denn der­art mit­rei­ßende Rocker mit emo­tio­na­lem Punch und mas­sig Popap­peal ver­mö­gen sonst nur wenige aus dem Ärmel zu schüt­teln ohne dabei kischig oder belie­big zu wer­den. Die gebün­delte Durch­schlag­kraft und Song­kon­sis­tenz bei­der Front­män­ner lässt hier nichts zu wün­schen übrig, die Songs sind durch­weg erste Sahne und einen leicht fuzzy-gara­gi­gen Vibe haben sie der Platte auch ver­passt.




Ähnlicher Lärm:
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DiCa­prio – Sleep /​​ Hair Hier ist noch die letzte der drei ver­gan­ge­nen Frei­tag erschie­ne­nen Cas­sin­gles von Bands aus Atlanta auf Chun­klet Indus­tries. Die wird von DiCa­prio bestrit­ten, die ja vor gerau­mer Zeit mit ihrem her­vor­ra­gen­den ers­ten Album auf­hor­chen lie­ßen. Auf der A-Seite geben sie schön dis­so­nan­ten Post­punk zu...
Dys­con­trol – Living Without Das zweite Album die­ser Band aus dem kana­di­schen Hali­fax weiß auf gan­zer Linie zu über­zeu­gen mit power­pop­pi­gem Punk­rock, der etwas an Rats Rest erin­nert, außer­dem leichte Spu­ren von Wipers und dem Indie­rock und Post­core der 90er/​00er Dischord-Ära mit an Bord hat. In eini­gen Momen­ten ruft es mir ...