Buzz Rodeo - Sports

Stutt­gart ist wohl nicht nur die neue Heim­statt des deut­schen Post­punk, auch in Sachen Noi­se­rock tut sich da was. Buzz Rodeo spie­len eine sehr aus­ge­feilte und varia­ble Vari­ante davon, mit Schlen­kern Rich­tung Post­core und -punk. Da schauen hier und da mal Drive Like Jehu, Bitch Magnet, Cha­vez oder frühe Slint um die Ecke, manch­mal hört man ein klei­nes biss­chen Shel­lac oder Fugazi daher­trap­sen, an Spät­acht­zi­ger-Sonic Youth erin­nernde Gitar­ren­li­nien und etwas 90er BluNoise-Schule sind auch öfter mal prä­sent. Aktu­ell wer­den Freunde von Greys oder Geronimo sicher gefal­len daran fin­den. Star­kes Debüt.




Ähnlicher Lärm:
Lake Of Snakes – Lake Of Snakes Schö­ner Postpunk/​Noiserock auf die­ser digi­ta­len Sin­gle einer Band aus Man­ches­ter, mit zwei Saxo­pho­nen anstelle von Gitar­ren­ge­schrab­bel. Lake of Snakes by Lake of Snakes
Magneto – Sci­ence Of Attrac­tion Diese Platte der fran­zö­si­schen Noi­sero­cker ist in soweit ein Para­dox, dass ich vor allem Ein­flüsse aus dem Post­core aus­zu­ma­chen glaube, bei der sti­lis­ti­schen Ein­ord­nung aber ganz klar Rich­tung Noise Rock ten­diere. Nun gut, es gab ja auch mal Zei­ten, da stan­den sich beide Gen­res gar nicht so fern...
STNNNG – Vete­rans Of Plea­sure Das fünfte Album der Band aus Min­nea­po­lis ist ein unauf­halt­sam vor­wärts drü­cken­des Noi­se­rock-Spek­ta­kel aller­ers­ter Güte mit gele­gent­li­chen Post­core/-punk-Ein­spreng­seln. Etwas mehr Touch&Go als AmRep im Blut, agie­ren Kopf und (Wut im) Bauch gleich­be­rech­tigt als Trieb­fe­der. Das ist ordent­lich kant...