Sonic Jesus - Neither Virtue Nor Anger

Nach einer ers­ten EP und einer Split 7″ mit Black Angels rollt jetzt auf Fuzz Club Records der erste Lang­spie­ler der Band aus dem ita­lie­ni­schen Pro­vinz­kaff Doga­nella di Ninfa an. Der lässt sich gleich 90 Minu­ten lang Zeit um sei­nen psy­che­de­lisch-krau­ti­gen Nebel aus­zu­brei­ten, der in der ers­ten Hälfte etwas ener­gi­scher daher­kommt und auch mal leicht wavig-post­pun­kige oder Shoegaze-mäßige Schlen­ker macht, um dann in der zwei­ten Halb­zeit über­wie­gend auf medi­ta­tiv-spa­cige Art ein­zu­lul­len. Musik, für die man Zeit braucht. Für mei­nen Geschmack hätte man das ganze ruhig um ein Drit­tel kür­zen kön­nen, aber weil hier die gelun­ge­nen Momente deut­lich über­wie­gen kann man das ver­schmer­zen. Außer­dem wer­den schmerz­freie Ver­fech­ter des Gen­res das ver­mut­lich auch wie­der ganz anders sehen.




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