Pale Angels - Imaginary People

Das zweite Album der Bri­tish-Ame­ri­ka­ni­schen Punk­ro­cker wurde erneut von Ben Green­berg (Uni­form, Ex-The Men) pro­du­ziert und ist wie auch nicht anders zu erwar­ten eine ziem­li­che Wucht. Sti­lis­tisch machen sie sich hier etwas brei­ter als bis­her, „I’m Nobody“ z.b. hat einen uner­war­te­ten Gun Club-Vibe, auch ein relax­ter Mid­tempo-Wip­per und der eine oder andere psych­mä­ßige Moment ist mit dabei. Am bes­ten sind die Jungs aber nach wie vor, wenn sie’s unge­zü­gelt kra­chen las­sen.



Ähnlicher Lärm:
Fir Cone Child­ren – The Strai­ght & The Curly Wäh­rend das im letz­ten Som­mer erschie­nene No Gra­vity Girls irgend­wie nicht so recht bei mir zün­den wollte, trifft der vierte Lang­spie­ler wie­der ziem­lich ins Schwarze. Sound­mä­ßig ist das nach wie vor die char­mante Ver­schmel­zung aus Noise Pop, Shoegaze, ent­schlos­se­nen Punk­at­ta­cken und der son­nige...
Melk­belly – Penn­syl­va­nia Melk­belly aus Chi­cago schram­men gele­gent­lich haar­scharf an popu­lä­ren Spiel­ar­ten moder­nen Indierocks vor­bei, bei denen ich ob ihrer über­trie­be­nen Schwur­be­lig- und Seich­tig­keit nor­mal Eimer­weise kot­zen könnte. (Erwar­tet jetzt keine Namen, irgend­was mit Vam­pi­ren oder so... unter ande­rem.) Die­sen be...
Nasti – Big Achie­ve­ments Ein bren­nen­des Ener­gie­bün­del aus räu­di­gem Hard­core­punk, einem gewis­sen Post­core-Anteil und einem herz­haf­ten Noise-Nach­bren­ner ist der erste Lang­spie­ler von Nasti aus Seat­tle. Im Bol­ler­mo­dus, der hier domi­niert, tre­ten sie schon sehr beacht­lich Popo. Aber die eigent­li­chen Glanz­stü­cke des Albums ...