Tyrannosaurus Dead - Flying Ant Day

Das schwächste an dem Debüt­al­bum von Tyran­no­sau­rus Dead aus Brigh­ton ist der etwas schläf­rige Ein­stieg. Relax­tes Pave­ment-Geschram­mel steht die­sen Jungs und Mädels ein­fach nicht wirk­lich und die etwas dünne Pro­duk­tion tut der Sache dabei auch kei­nen Gefal­len. Der Rest der Platte hin­ge­gen ist ein fast per­fek­tes Indie-/Noi­se­pop-Album, das zwar gar nicht erst ver­sucht aus den engen Gren­zen des Gen­res aus­zu­bre­chen, die beschränk­ten Mit­tel aber sehr gekonnt aus­zu­schöp­fen weiß. Am etwas gewöh­nungs­be­dürf­ti­gen Gesang wer­den sich die Geis­ter schei­den, ich find's aber ganz char­mant so. Freunde von Joanna Gru­e­some oder Gold Bears soll­ten mal zwei Ohren ris­kie­ren.



Ähnlicher Lärm:
Drahla - Third Arti­cle Auch auf dem Kurz­spie­ler Num­mer drei der For­ma­tion aus Leeds kommt ihre Mischung aus Post Punk, Noise und Indie­rock aus­ge­spro­chen sou­ve­rän und tritt­si­cher rüber. Mehr als auf den Vor­gän­gern kom­men hier sehr deut­li­che Anklänge an 80er Sonic Youth zum Vor­schein. Third Arti­cle EP by Drahla Thir…
Che­mi­cal Wire - Che­mi­cal Wire Eine exzel­lente Debüt-EP haben Che­mi­cal Wire aus Somerville, Mas­sa­chu­setts da abge­lie­fert. Ein Sound den man vage als Dino­saur Jr meets Wipers plus ein Hauch von Live Skull umschrei­ben könnte erzeugt dar­auf einen ganz schö­nen Fahrt­wind. Oder um einen etwas aktu­el­le­ren und ver­mut­lich auch tref­fen…
Dilly Dally - Sore Ein gewis­ses Maß an Hype-Akti­vi­tät war im Vor­feld zu die­ser Ver­öf­fent­li­chung wahr­nehm­bar und ich ent­spre­chend erst mal eher skep­tisch. Hätte auch gut in die Hose gehen kön­nen, das. Die frü­hen Sin­gles der Band aus Toronto ganz viel­ver­spre­chend, lie­ßen die Vor­ab­tracks zum Album schon ein wenig auf…