The Gotobeds - Poor People Are Revolting

Das Texa­ni­sche Label mit dem bes­ten Namen hat kürz­lich gleich zwei her­aus­ra­gende Ton­kon­ser­ven abge­son­dert. Die erste davon kommt von den Goto­beds aus Pitts­burgh. Die musi­ka­li­schen Refe­ren­zen lesen sich wie ein who is who der letz­ten vier­zig Jahre Punk- und Indie­rock­ge­schichte. Am offen­sicht­lichs­ten erin­nert das an die zugäng­lichs­ten Werke von Sonic Youth, manch­mal ver­mischt mit einer klei­nen Note von Pave­ment-Geschram­mel. Auch zum schlauen Rock-Dekon­struk­ti­vis­mus von Wire oder Mis­sion of Burma lässt sich hier der Bogen schla­gen. Und erin­nert sich hier noch wer an die bri­ti­schen Art­pun­ker Ikara Colt aus der frü­hen Nul­ler­jah­ren?
In Kurz­form: Genau meine Tasse Tee. Die Songs brau­chen sich auch nicht hin­ter den gro­ßen Namen ver­ste­cken; das ist ein aus­ge­fuchs­tes Stück trei­ben­der Rock’n’Roll und ein High­light jagt das nächste auf die­ser Platte.




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