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Tolle Ein­rei­chung die­ses wun­der­vol­len Punktrios aus dem kana­di­schen Grea­ter Sud­bury. Punk ist hier rela­tiv zu ver­ste­hen, denn das hier ist eine ziem­lich ver­schro­bene, stark ange­blueste Mix­tur aus so eini­gem was melo­di­scher Punk- und Indie­rock über die Jahr­zehnte so her­vor­ge­bracht hat. Etwa so: Gun Club trifft auf die Wee­zer der Pin­ker­ton-ära, oder Ther­mals auf den den post­folk­i­gen Indie­rock von Cur­sive oder Bright Eyes. Built to Spill mit mehr Feuer unter’m Arsch. Das sind neun ein­gän­gige aber kei­nes­wegs glatte Rocker mit leicht root­si­ger Kante. Macht auf jeden Fall unge­mein glück­lich, die Platte.


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Tin­ned Fruit – Sad Party Mit einer äußerst erfreu­li­chen Musik­ein­rei­chung im Schna­bel kam mir zuletzt die Brief­taube her­ein­ge­flat­tert. Das Debüt­al­bum von Tin­ned Fruit aus dem bri­ti­schen Fal­mouth oszil­liert irgendwo zwi­schen melo­di­schem Indie­rock der old­schoo­li­gen Sorte und flot­tem Fuzz­punk mit Gara­ge­vibe. Macht Laune, da...
Jeff The Bro­ther­hood – Zone Nun sind Jeff The Bro­ther­hood aus Nash­ville ja schon eine ganze Weile am Werk und haben bereits unzäh­lige Ver­öf­fent­li­chun­gen von wech­sel­haf­ter Qua­li­tät raus­ge­hauen. Aber mit ihrem neuen Lang­spie­ler zeigt ihr Fuzz­pop mit Grunge-Anlei­hen eine Kon­sis­tenz, die mir auf den letz­ten paar Plat­ten etwas ...
Tide­land – Love Lus­ter Tol­les Indie­ro­ck/Shoegaze-Zeugs aus Ster­ling, Vir­gi­nia. Eher kon­ser­va­tiv zwar, dafür aber mit einem guten Händ­chen für simple, mit­rei­ßende Melo­dien und einem leicht pun­ki­gen Ein­schlag. Gele­gent­lich hört man etwas Dino­saur Jr., Swer­ve­d­ri­ver oder Super­chunk durch. Love Lus­ter by TIDELAND Love ...