Grass Is Green - Vacation Vinny
Gras der einen oder ande­ren Sorte scheint hier das Thema der Woche zu wer­den (siehe letz­ter Bei­trag). Außer­dem scheint das 90er Indie­rock Revi­val in die­sem Jahr sei­nen vor­läu­fi­gen Höhe­punkt errei­chen, ange­sichts des Erfol­ges von Speedy Ortiz und Kon­sor­ten. Ist natür­lich schön, mal etwas ande­res zu hören als seich­tes Folk-Gesäu­sel und über­zu­cker­tes Syn­th­pop-Geplu­cker, aber auf Dauer würde ich mich doch mal wie­der über etwas mehr vor­wärts-den­ken­den Krach freuen. Naja, genie­ßen wie es, bevor der aktu­elle Trend mal wie­der zum Hals her­aus hängt.
Die aktu­ellste Wort­mel­dung aus die­ser Ecke kommt von Grass Is Green aus Bos­ton. Die spie­len sehr gekonn­ten Noi­se­rock mit kla­ren Post-Irgend­was und Math­rock Ein­flüs­sen, zum Bei­spiel der Marke Polvo, Shel­lac oder Cha­vez. Aber auch Indie­klas­si­sche zwi­schen­töne á la Sebadoh oder Pave­ment kom­men vor. Wie meis­tens eine sehr ange­nehme Zeit­reise aber: Bitte, bitte, liebe Indie­bands von heute, wenn ihr die Basics des Lär­mens wie­der etwas auf­ge­frischt habt, schielt doch mal wie­der etwas in Rich­tung Zukunft, ok?

Explo­ding In Sound Records

Thank you, Gimme Tin­ni­tus!


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