Coke Bust - Confined
Voll weih­nacht­li­cher Strai­ght Edge Hard­core aus Washing­ton. Ich kann zwar den gan­zen Szene-Bull­shit mit sei­nen alber­nen Gra­ben­kämp­fen und dem krampf­haf­ten Abgren­zungs­wahn nicht so ab und Strai­ght Edge als Lebens­hal­tung erscheint mir heut­zu­tage eh nur noch ver­bohrt und ein­ge­fah­ren, mag es auch vor drei­ßig Jah­ren mal für eine kurze Zeit vor einem sehr spe­zi­fi­schen Kon­text etwas Sinn erge­ben haben. Wie dem auch sei, die Musik ist geil hier. Genau so muss kom­proiss­lo­ser Hard­core in der Gegen­wart klin­gen, denn ein biss­chen ehr­li­che Wut auf hohem Niveau hat das Genre in so Screamo-ver­wäs­ser­ten und Metal­core-ver­blö­de­ten Zei­ten wie die­sen schwer nötig. Und nicht zuletzt auch in einer Welt die zuneh­mend tota­li­täre Züge annimmt, was schein­bar kaum wen inter­es­siert. Daher: Schreit mal schön Jungs, damit's auch ein paar Leute mit­krie­gen. Und schöne Fei­er­tage und so… Fresst nicht zu viel.

Album Stream:

Grave Mistake Records


Ähnlicher Lärm:
Vul­ture Shit - The Joys of Employ­ment 7" Hoch­en­er­ge­ti­scher Noi­se­punk aus New York, der auf hohem Niveau vor­wärts bret­tert wie eine rake­ten­ge­trie­bene Dampf­walze. Das birgt zwar keine beson­de­ren Über­ra­schun­gen, wird aber Freunde der ver­wand­ten Gen­res in seli­ges Froh­lo­cken ver­set­zen. The Joys of Employ­ment by Vul­ture Shit The Joys of …
Drip - Impe­rial Noise Eine Tief­schwarze, in eine dre­ckige Kruste aus Noise ver­packte Hard­core­punk-Gra­nate aus Mont­real. DRIP - Impe­rial Noise by DRIP
Muerte - Muerte Mal wie­der was aus Mexiko. Mexiko-Stadt um genau zu sein. Muerte bewe­gen sich musi­ka­lisch zwi­schen old­schoo­li­gem Hard­core und die­ser Art von stock­düs­te­rem Post­punk, die der­zeit ja wie­der ganz en vogue zu sein scheint. Keine bahn­bre­chende Neu­erfin­dung besag­ter Gen­res, dafür was ver­trau­tes auf gan…