Porno Mags – Get On Top /​ Early Bird 7″

Porno Mags - Get On Top / Early Bird 7"
Gara­gen­punk-Band aus Chi­cago. Die A-Seite zeigt noch einen leich­ten Wire-Ein­fluss, Platte umge­dreht gibt’s dann ganz klas­si­schen Gara­gen-/Pro­to­punk á la Saints & Radio Bird­man. Drückt bei mir auf genau die rich­ti­gen Knöpfe. Jetzt ein Album bitte, ja?
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Thee Mighty Fevers – Fuck’in Great R’n’R Ist dir das alles zu kul­ti­viert hier? Diese gan­zen Muschi­bands mit ihrem Fahr­stuhl-Noise, dem beschis­sen ver­kopf­ten Spie­ßer­punk und die piek­fei­nen Gara­gen­ro­cker, die bestimmt alle mit Mes­ser und Gabel essen? Viel­leicht könnte diese assige Gara­gen­punk­band aus Kobe, Japan dei­nen hohen Ansprü­chen gen...
Pow! – Crack An Egg Neues von den Synth-Gara­ge­pun­kern aus Los Ange­les. Ver­gli­chen mit dem letz­ten, eher strai­ght rocken­den Album der Band kommt die neue Platte ins­ge­samt etwas psy­che­de­lisch ver­schwur­bel­ter daher, weiß im rich­ti­gen Augen­blick aber immer noch ordent­lich aufs Gas zu tre­ten.
Legen­dary Wings – Do You See? Zwei­tes Album der Band aus Kal­ama­zoo, Michi­gan, auf Dirt­nap erschie­nen. Das ist super­ein­gän­gi­ger Rock'n'Roll der bei ursprüng­li­chem Pop­punk und Power­pop ebenso aneckt als auch im 80er Jangle Pop. Es sind beson­ders die melan­cho­li­schen mid­tempo-Num­mern die hier her­aus­ste­chen und das gekonnte Songw...

Fazit 2013

2013 war ein Jahr. Und Indie ist 2013 so was von gestor­ben. Ohne Scheiß.
Ich bin nicht mal beson­ders trau­rig dar­über. Über­lasst sei­nen stin­ken­den Kada­ver der Indus­trie, den Medien, den Hip­stern und Arsch­lö­chern. Dann haben sie wenigs­tens was zum spie­len.

Fazit 2013

Life Model – Life Model EP

Life Model - Life Model EP
Und wie­der ’ne ziem­lich coole Shoega­zer-Band, aus Glas­gow dies­mal. Zur Abwechs­lung sind heute Ride der prä­gende Ein­fluss, oder auch Slow­dive mit deut­lich mehr Wumms. Und der eine oder andere plü­schige Dream­pop-Moment erklärt sich damit ja von selbst. Trotz­dem keine seichte Ein­schlaf­mu­sik, groovt sich stel­len­weise sogar rich­tig den Arsch ab.
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Mons­ter Trea­sure – II Das Debüt­al­bum der Band aus dem Kali­for­ni­schen Stock­ton vor drei Jah­ren war ja schon eine sehr, sehr hörens­werte Ange­le­gen­heit, aber was das Trio auf Album Num­mer zwei ablie­fert ist pure Fuzz-/Noi­se­pop-Per­fek­tion, die sich in zehn tadel­lo­sen Song­per­len wie Honig über den Hörer ergießt, dabei abe...
Sunshine & The Rain – In The Darkness Of My Night Auf ihrem ers­ten Album fabri­zie­ren Sunshine And The Rain aus Oak­land Fuz­z­ge­trie­be­nen Power­pop, der es sich sti­lis­tisch ziem­lich genau auf der Schwelle zwi­schen dem Proto-Shoegaze frü­her Jesus And Mary Chain und den Bands der ers­ten Shoegaze-Gene­ra­tion in den spä­ten Acht­zi­gern bequem macht. Dabei...
Fly­y­ing Colours – Fly­y­ing Colours EP Fly­y­ing Colours sind ein Quar­tett aus dem Aus­tra­li­schen Mel­bourne und sie spie­len eine leicht psy­che­de­lisch ange­hauchte Vari­ante von Shoega­zer Rock klas­sich bri­ti­scher Prä­gung, die sich ein­gän­gig und melo­disch gibt, aber auch genug Pferde unter der Haube hat - eine lei­der sel­ten gewor­dene Eigensch...

Ceremony – Distance

Ceremony - Distance
Cere­mony aus Fre­de­ricks­burg, Vir­gi­nia (nicht ver­wech­seln mit der gleich­na­mi­gen kali­for­ni­schen Garage-/HC-Band) dre­hen ja schon seit Jah­ren ihre Run­den durch diverse Musik­blogs und -publi­ka­tio­nen, aber so wirk­lich über­zeu­gen konn­ten sie mich bis­her nicht. Die bis­he­ri­gen Alben und EPs klan­gen mir ein­fach mal zu über­zu­ckert um auf Alb­um­länge zu funk­tio­nie­ren, ein ande­res mal ein­fach zu zer­fah­ren und unaus­ge­reift. Dem allen haf­tete oft der Geruch einer Band an, die noch zu sich selbst fin­den muss.
Auf Distance machen sie jetzt einen gewal­ti­gen Sprung vor­wärts. End­lich fin­den sie hier eine gute Balance zwi­schen Krach und Melo­die. Es scha­det auch nicht, dass hier einige ihrer bes­ten Songs ver­sam­melt sind. Musi­ka­lisch ist das irgendwo zwi­schen C86-Pop und dem frü­hen Proto-Shoegaze von The Jesus And Mary Chain zu ver­or­ten. Auch etwas Noise- und Gara­gen­rock steckt da mit drin. Und nach wie vor ist das ganze mit ein­gän­gi­gen Pop­me­lo­dien gar­niert. Nur halt nicht mehr so auf­dring­lich. Ein biss­chen wie die pop­pi­ge­ren Momente von A Place To Bury Stran­gers, wenn jene denn noch mal ein ordent­li­ches Album hin­krie­gen wür­den.
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The Larch – And Now, No. 1… Sym­pa­thie­punkte für die Monty Python-Refe­zenz. The Larch aus Bris­bane spie­len pun­ki­gen Indie­rock, der unge­fähr so her­aus­kom­men sollte, wenn man das melo­di­sche Geschram­mel frü­her Dino­saur Jr. und die Noise-Wände von Sonic Youth um eine ordent­li­che Ladung Shoegaze anrei­chert. And Now, No. 1... ...
Pyats­hest­tri – Так много ног Pyats­hest­tri aus Kiev erzeu­gen auf ihrer aktu­el­len EP einen wun­der­bar mono­ton groo­ven­den Bas­tard aus Kraut, Noise, Space- und Post­punk. Mich erinnert's gele­gent­lich an ganz altes Zeug von Chrome. Так много ног/​Tak mnogo nog (EP 2016) by Pyats­hest­tri Так много ног/​Tak mnogo nog (EP 2016) by P...
Pro­cras­ti­na­tor – I Fuck Uni­corns Stil­vol­les Art­work! Die Musik dahin­ter könnte kaum pas­sen­der sein in ihrer Mischung aus klang­ge­wor­de­nen Fla­tu­len­zen, wei­ßem Rau­schen und der ver­ein­zel­ten brau­nen Note. Die ver­ant­wort­li­chen wol­len schein­bar anonym blei­ben, denn ich kann beim bes­ten Wil­len keine Infos über Her­kunft und Betei­ligte ...

The Losers – The Losers EP

The Losers - The Losers EP
The Losers aus Green­ville, Illi­nois brin­gen uns einen Flash­back zurück in den Mitt­neun­zi­ger Col­lege Rock, etwa wie eine leicht ange­folkte Super­chunk-Vari­ante. Oder ein zwei­ter Beschrei­bungs­ver­such: Lemon­heads tref­fen auf Buf­falo Tom. Die EP gibt’s zum Preis eurer Wahl auf Band­camp.
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Hea­thers – Fear 7″ Ein klei­nes Update von den schram­me­li­gen Dream-/Power­pop­pern aus Los Ange­les, deren erste 7" Teenage Clo­thes ich vor einem hal­ben Jahr bestimmt auch schon gepos­tet hätte, wenn's die­ses Blog da schon gege­ben hätte. Fear 7" by Hea­thers
Breed­lings – Breed­lings II Die erste EP der Band aus Cam­bridge hätte ich hier sicher auch schon gepos­tet, dum­mer­weise war 12XU im August 2013 noch nicht gestar­tet. Dafür kann ich euch jetzt ihren neu­es­ten Streich ans Herz legen, wie­der eine aus­ge­zeich­nete EP mit trei­ben­dem Rock'n'Roll im Span­nungs­feld von Noise, Post­punk ...
Pineco­nes – Sings For You Now Star­kes Teil von die­ser Band aus Atlanta. Relaxt aber druck­voll vor sich hin groo­vende und rol­lende Retro-Jams mit stark gara­gi­ger Note und deut­li­chen Sou­thern-Ein­flüs­sen, ein wenig Psych, aber alles gefil­tert durch den Indie­rock der neun­zi­ger und nul­ler Jahre. Dazu ein Sän­ger, des­sen mono­to­nes ...

The Wytches – Robe For Juda 7″

The Wytches - Robe For Juda 7"
Tod und Ver­der­ben trans­por­tiert diese Band aus dem bri­ti­schen Peter­bo­rough. Auf ihrem neu­es­ten Sie­ben­zöl­ler brin­gen sie zwei her­vor­ra­gende Frust­at­ta­cken aus Noi­se­rock mit offen­sicht­li­chen Grunge- und Gara­gen­ein­flüs­sen. Erin­nert ein wenig an alte Cho­ke­bore Plat­ten oder ans erste Ten Kens-Album, aber auch die Pixies-artige Surf­gi­tarre nimmt hier eine pro­mi­nente Stel­lung ein.
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The Valen­te­ens – Fun In The Sun With.. Band aus Chi­cago. Die Typen spie­len eine inter­es­sante Mischung aus punk­in­fi­zier­tem Indie­rock mit Pop­me­lo­dien, Noi­se­rock-Ein­flüs­sen und einer ordent­li­chen Schau­fel Gara­gen-Dreck oben­drauf. The Valen­te­ens- Fun In the Sun With... by The Valen­te­ens
Foam – Test Flight Nach län­ge­rer Funk­stille geben die Lär­mer­zeu­ger aus dem kana­di­schen Lon­don mal wie­der ein Lebens­zei­chen von sich; oder genauer gesagt schon im letz­ten Som­mer, denn so ganz neu ist die Platte jetzt auch nicht mehr. Natür­lich bringt ihre Mischung aus Noise Rock und -punk, einem klei­nen Sprit­zer Sl...
Surf Fri­ends – Dreams Are Real Neue EP der Neu­see­län­der, wie­der auf dem legen­dä­ren Label Fly­ing Nun Records erschie­nen. Ver­träum­ter, melo­di­scher Indie­rock und Jan­gle­Pop mit Psy­che­de­lic- und Shoegaze-Ein­flüs­sen.

Red Hare – Nites Of Midnite

Red Hare - Nites Of Midnite
Was geht eigent­lich heute mit Dischord? Vol.3
Das Dischord-Uni­ver­sum ist klein und von Ban­din­zest geprägt, wo man auch hin­schaut. Jedes Gespräch über diese Bands beginnt zwangs­läu­fig mit end­lo­sem Name­drop­ping, man ver­liert schnell den Über­blick, wer schon mal mit wem was genau gemacht hat. Die bekann­tes­ten Ex-Bands in die­sem Fall sind Dag Nasty, Blu­e­tip, Reti­so­nic und noch ein gan­zer Hau­fen ande­rer. Auf jeden Fall ist die Platte wie­der mal ein ange­neh­mer Flash­back in die Blü­te­zeit des DC-Hard-/Post­core, der sehr schön die noch deut­lich pun­ki­gere Phase der spä­ten 80er und ihre Emo-Pro­to­ty­pen, mit dem eher ver­kopf­ten Sound der Mitt­neun­zi­ger ver­bin­det.
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LUAU – Wake Up Drea­ming Schöne Debüt-EP einer Band aus dem bri­ti­schen Basing­s­toke. Die weiß mit unver­schämt rocken­dem Gara­ge­punk und einem klei­nen Sprit­zer Post­core zu gefal­len, der in den bes­ten Momen­ten den Geist von Obits und Hot Snakes her­auf­be­schwört. Wake Up Drea­ming by LUAU Wake Up Drea­ming by LUAU Wake U...
Silent Era – 2014 Tape Eine Band aus Oak­land, die her­vor­ra­gend den Bogen schlägt vom Dischord-Post­core/­Proto-Emo­core der mitt­le­ren bis spä­ten Acht­zi­ger über melo­di­schen aber schumm­ri­gen Post­punk á la The Est­ran­ged hin zu aktu­el­len Genre-Grenz­gän­gern wie etwa White Lung oder Cri­mi­nal Code. Oben­drein mit durch­weg überze...
Sex Drive – Sex Drive 7″ Zwei Jahre nach ihrem Demo erstrahlt auf ihrer neuen 7" der rohe, garage-infi­zierte Post­core der Band aus Gold Coast und Byron Bay, Aus­tra­lien in sei­nem vol­lem Glanz. Sex Drive 7" by Sex Drive Sex Drive 7" by Sex Drive Sex Drive 7" by Sex Drive Sex Drive 7" by Sex Dri...

Bad People – Mean Talkin‘

Bad People - Mean Talkin'
Hard­core-infi­zier­ter Gara­gen­punk aus Buf­falo, NY, genau so wie ich’s mag. Zehn stark ange­sägte, ener­gie­ge­la­dene Minu­ten Krach, reif für die Klapse.
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Cheap Whine – Cheap Whine Melan­cho­lisch-melo­di­scher Punk­rock mit Gara­gen­vibe auf dem Debüt einer Band aus Ottawa, bestehend aus Mit­glie­dern von Feral Trash, Cru­sa­des und Steve Ada­myk Band (the man him­s­elf!). Nach letz­te­rer klingt die Platte dann auch etwas, außer­dem auch sehr an Mar­ked Men/​Radioactivity, Red Dons und an ...
The Cow­boy – The Cow­boy Album The Cow­boy kom­men aus Cleve­land und bestehen aus Mit­glie­dern von Homos­tu­pids und Plea­sure Lef­tists. Das ver­spricht ja schon von vor­ne­her­ein gut zu wer­den und das Ergeb­nis löst das Ver­spre­chen auch ganz pro­blem­los ein. Das ist schön druck­vol­ler aber auch ordent­lich ver­schro­be­ner Gara­ge­punk mit su...
Big Huge – Cruel World Und gleich noch mal aus­ge­zeich­ne­ter Power Pop, dies­mal aus dem guten Hause des seit jeher abso­lut geschmacks­si­che­ren Mann­hei­mer Labels Erste Theke Ton­trä­ger, das den ers­ten Lang­spie­ler der New Yor­ker Band hier­zu­lande unter die Leute bringt (am ande­ren Ende der Welt zeich­net sich Don Gio­vanni ver...

Tideland – Lull

Tideland - Lull
Shoegaze-Bands gibt’s der­zeit mal wie­der wie Sand am Meer. Gute Schoegaze-Bands muss man aber noch genau so mit der Lupe suchen wie schon vor so zehn Jah­ren, als das Genre noch nicht ins öffent­li­che Bewusst­sein zurück­ge­hypt wurde und als eher tot galt. Zu den durch­aus vor­han­de­nen hörens­wer­ten Bands ist seit­dem vor allem eine rie­sige Menge unaus­ge­reif­ter Müll hin­zu­ge­kom­men.
Tide­land aus Ster­ling, Vir­gi­nia sind eine von den guten Shoega­zer Bands. Denn sie schei­nen zu wis­sen, dass ein brav nach Gen­re­kon­ven­tio­nen model­lier­ter Sound nicht reicht, dass man letzt­end­lich jede Band – egal wel­cher Musik­rich­tung – an der Qua­li­tät des Song­wri­tings, an ihren Hooks und Arran­ge­ments und viel­leicht auch ein klei­nes biss­chen an ihren spie­le­ri­schen Fähig­kei­ten misst. Nicht an einem Image oder einer ach-so-tol­len Pro­duk­tion.
Die­ses Album ist ein per­fek­tes Bei­spiel dafür, denn Tide­land spie­len einen Sound der klas­si­scher kaum geht. My Bloody Valen­tine sind natür­lich als unver­meid­bare Refe­renz her­an­zu­zie­hen und ein biss­chen Swer­ve­d­ri­ver klingt durch. Dazu kom­men wei­tere Anklänge aus dem Punk- und Alter­na­tive-Umfeld der spä­ten 80er, beson­ders Dino­saur Jr. haben hier noch ein­deu­tige Spu­ren hin­ter­las­sen. Und anders als die meis­ten musi­ka­lisch ver­wand­ten Bands schaf­fen es Tide­land den all­ge­mei­nen Spi­rit und die trei­bende Ener­gie die­ser Ära zu trans­por­tie­ren. Das, und gute Songs. So ein­fach ist das. Höre und lerne.
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Dogs At Large – It’s Not­hing I’d Wear Auf dem aktu­el­len Tape die­ses Trios aus Chi­gago macht sich wun­der­bar melan­cho­li­scher Indierock/​Powerpop breit. it's not­hing I'd wear by Dogs At Large it's not­hing I'd wear by Dogs At Large it's not­hing I'd wear by Dogs At Large it's not­hing I'd wear by Dog...
Pile – You’re Bet­ter Than This Da ist es end­lich, das neue Album die­ser wun­der­vol­len bostoner Truppe und dies­mal wird's vor­aus­sicht­lich ein wenig durch die Decke gehen. Wäre ihnen auch zu wün­schen. Im Ver­gleich mit dem 2012er Album Drip­ping, das mich ursprüng­lich anfixte, hat sich hier Sound­mä­ßig nicht so viel gedreht. Stattd...
Eight – Eight Eight kom­men aus Phil­adel­pia und spie­len diese sel­ten gewor­dene Art von klas­si­schem Indie­rock, des­sen Wur­zeln klar in den frü­hen 90ern zu fin­den sind. Ultra­ein­gän­gi­ges Zeug, das Sound­mä­ßig den­noch kräf­tig zubei­ßen kann. Neben vie­len ande­ren Bands sind hier Anklänge an Swer­ve­d­ri­ver, Super­chunk, S...

Coke Bust – Confined

Coke Bust - Confined
Voll weih­nacht­li­cher Strai­ght Edge Hard­core aus Washing­ton. Ich kann zwar den gan­zen Szene-Bull­shit mit sei­nen alber­nen Gra­ben­kämp­fen und dem krampf­haf­ten Abgren­zungs­wahn nicht so ab und Strai­ght Edge als Lebens­hal­tung erscheint mir heut­zu­tage eh nur noch ver­bohrt und ein­ge­fah­ren, mag es auch vor drei­ßig Jah­ren mal für eine kurze Zeit vor einem sehr spe­zi­fi­schen Kon­text etwas Sinn erge­ben haben. Wie dem auch sei, die Musik ist geil hier. Genau so muss kom­p­roiss­lo­ser Hard­core in der Gegen­wart klin­gen, denn ein biss­chen ehr­li­che Wut auf hohem Niveau hat das Genre in so Screamo-ver­wäs­ser­ten und Metal­core-ver­blö­de­ten Zei­ten wie die­sen schwer nötig. Und nicht zuletzt auch in einer Welt die zuneh­mend tota­li­täre Züge annimmt, was schein­bar kaum wen inter­es­siert. Daher: Schreit mal schön Jungs, damit’s auch ein paar Leute mit­krie­gen. Und schöne Fei­er­tage und so… Fresst nicht zu viel.
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Sub­li­mi­nal Con­trol – Times Like This Melo­di­scher, old­schoo­li­ger Hard­core/Ur-Emo­core aus Bro­ward County, Flo­rida. Das wär im Washing­ton der mitt­le­ren bis spä­ten Acht­zi­ger auch nicht wei­ter auf­ge­fal­len. Man darf sich durch­aus an Embrace oder Dag Nasty, ver­ein­zelt auch mal sin Swiz erin­nert füh­len. Times Like This by Sub­li­mi­nal Con...
Moro – Ent­rüs­tet Als die Mail mit dem Band­camp-Link zu die­ser EP rein­kam, ließ mich die Ein­ord­nung als Screamo erst­mal schlim­mes erwar­ten, dann war aber doch alles ganz anders als erwar­tet. Viel­mehr erin­nert mich die Musik die­ser ham­bur­ger Band an die kurze Phase um die Jahr­tau­send­wende als sich Gen­res wie (Post...
S.H.I.T. – Fee­ding Time 7″ Eine ohne Rück­sicht auf Ver­luste vor­wärts stür­mende Atta­cke ist diese wun­der­bar rot­zige Scheibe von S.H.I.T. aus Toronto. Die Platte klingt auch exakt nach die­sem Ort. Mit ihrer Mischung aus Hard­core- und Gara­gen­punk könnte man sie ein wenig mit Soup­cans ver­glei­chen, aber ohne deren Nois­rock-Ein...
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