Digital Leather – Pink Thunder

Digital Leather - Pink Thunder

Das Synth-​/​Electropunk-​Projekt um Front­mann Shawn Foree hat mal wie­der eine Platte auf­ge­nom­men. Und wie er dazu auf der Band­camp-Seite anmerkt: „Felt like shit during the ent­ire pro­cess“. Ent­spre­chend gibt es auf lyri­scher Ebene das gewohnt hohe Maß an Tod und Ver­der­ben zu ver­ar­bei­ten. Aber was die Musik angeht, gehö­ren die mini­ma­lis­ti­schen Arran­ge­ments der Platte – nach dem beson­ders grim­mig klin­gen­den letz­ten Album Whack Jam – mit­un­ter zum pop­pigs­ten Mate­rial der Band.



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Mark Cone – Now Showing

Mark Cone - Now Showing

Hin­ter dem Alias Mark Cone ver­birgt sich nie­mand gerin­ge­res als Jackie McDer­mott, den man bis­her aus Bands wie Uro­chro­mes und The Sedi­ment Club kennt. Auf sei­nem ers­ten Lang­spie­ler beschränkt der Typ seine Werk­zeuge auf ein uraltes Casio Key­board der Kin­der­spiel­zeug-Klasse und eine (nach eige­ner Aus­sage äußerst pin­ge­lig pro­gram­mierte) 8 Bit Drum­ma­chine. Damit pro­du­ziert er dann aus­ge­spro­chen fluffi­gen, mini­ma­lis­ti­schen Syn­th­punk und erzielt dabei, in Anbe­tracht der arg beschränk­ten Mit­tel, ein erstaun­lich kräf­ti­ges Ergeb­nis, an dem Kon­rad Poohs tan­zende Zähne sicher Gefal­len fin­den.



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Hystérie – Campagne /​ Capitale

Hystérie - Campagne / Capitale

Das erste Album von Hys­té­rie aus dem fran­zö­si­schen Cas­tres bie­tet sich als pas­sen­der Com­pa­gnon für das aktu­elle Le Prince Harry Album an, klingt in etwa so wie des­sen dys­to­pisch-pes­si­mis­ti­scher klei­ner Bru­der mit einem grob im Umfeld von Synth/​Elektro- und Post­punk ange­sie­del­ten Sound und ein paar Spreng­seln von Noise und Indus­trial.



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Le Prince Harry – Synthetic Love

Le Prince Harry - Synthetic Love

Das zweite Album der Syn­th­pun­ker aus Lüt­tich, Bel­gien. Die Typen sind ja auch schon ein gutes Jahr­zehnt aktiv und seit ihrem Debüt­al­bum sind ziem­lich genau fünf Jahre ver­gan­gen. In der Zwi­schen­zeit sind Le Prince Harry vom Trio zum Duo geschrumpft und haben auf ziem­lich arsch­tre­tende Art ihre Seite einer Split-LP mit mit Dut­ch­ess Says befüllt. Auch auf ihrem neuen Lang­spie­ler geben sie sich in Best­form, noch ein gan­zes Stück elek­tri­scher als bis­her schon, Gitar­ren sind als optio­nal anzu­se­hen. Und den­noch schlägt im Zen­trum die­ser Platte ein quick­le­ben­di­ges Herz aus Gara­ge­punk, das sehr zum hohen Spaß­fak­tor die­ser Platte bei­trägt.



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Spotting – Spotting

Spotting - Spotting

Das Demo von letz­tem Jahr ließ mich schon auf­hor­chen, aber die neue EP von Spot­ting aus Mel­bourne gibt sich deut­lich gereift mit ihrem sim­pel gestrick­ten, aber um so effek­ti­ve­ren Post- und Syn­th­punk.


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Wonder Bread – Single Slice Vol. 4

Wonder Bread - Single Slice Vol. 4

Kaum hab ich die letzte Cas­sin­gle des Syn­th­punk-Pro­jekts aus Oak­land ver­blogt, ist auch schon der nächste Kurz­spie­ler am Start.

Trauma Harness – Ghost Of A Flea 7″

Trauma Harness -  Ghost Of A Flea 7"

Ein paar auf ihrer Band­camp-Seite ver­streute Songs ent­pup­pen sich bei genaue­rem hin­schauen als die neue 7″ der Band aus St. Louis, Mis­souri auf Lumpy Records. Die A-Seite führt den Post­punk ihres letz­ten Albums Tried My Har­dest fort, die Songs der B-Seite hin­ge­gen zele­brie­ren den quir­li­gen Syn­th­pop und -punk, wie es ihn auch auf den letz­ten paar Tapes und EPs zu bestau­nen gab.


Wonder Bread – Single Slice Vol. 3

Wonder Bread - Single Slice Vol. 3

Schön ange­säg­ten Synth Punk gibt es auf die­ser Cas­sin­gle eines Musik­pro­jek­tes unbe­stimm­ter Her­kunft auf die Ohren. (Aus­ge­hend von den weni­gen Infos wären Oak­land oder San Fran­cisco plau­si­ble Kan­di­da­ten.)

Skull Cult – Vol.2

Skull Cult - Vol.2

Das hat ja mal nicht lange gedau­ert seit dem Debüt-Tape von Skull Cult aus Bloo­m­ing­ton, Indiana. Und die neue EP ist ähn­lich kurz, schräg, pri­mi­tiv und knar­zig aus­ge­fal­len wie die erste.



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Natural Causes – Natural Causes

Natural Causes - Natural Causes

Das ist der zweite Lang­spie­ler eines Trios aus Carr­boro, North Caro­lina. Zu hören gibt es über­wie­gend stock­düs­te­ren Post­punk mit Garage-Zusatz und sägen­den Syn­the­si­zern. Das knab­bert ganz vor­züg­lich am Ner­ven­kos­tüm rum.



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