Dumb Punts & Wash – Split

Dumb Punts & Wash - Split

Auf die­sem Split-Tape auf Piss­fart Records geben sich zwei aus­tra­li­sche Bands die Klinke in die Hand. Dumb Punts aus Mel­bourne gara­ge­ro­cken sich gewohnt kom­pe­tent durch vier halb­wegs solide Songs, nicht gerade ihr bes­tes Mate­rial.
Aber eine wirk­li­che Über­ra­schung sind die vier Songs der mir bis­her unbe­kann­ten Wash aus Byron Bay. Die pro­du­zie­ren hier ultrapri­mi­ti­ven, rohen Fuz­zpunk, dem wirk­lich alles am Arsch vor­bei geht.



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Amyl And The Sniffers – Big Attraction

Amyl And The Sniffers - Big Attraction

Der zweite EP der Band aus Mel­bourne bringt schö­nen Gara­ge­punk mit aus­ge­präg­ter 77er Kante zu Gehör.



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Short Days – Short Days

Short Days - Short Days

Short Days aus Lille, Frank­reich sind mir erst­mals letz­tes Jahr mit der Bleak City 7″ auf­ge­fal­len und mit sehr strai­gh­tem Punk­rock, der es irgend­wie schafft, die uralten, aus­ge­lei­er­ten Pun­kriffs mit der rich­ti­gen Würze zu melan­cho­lisch-mit­rei­ßen­den Hym­nen zu vari­ie­ren. Jetzt ist der erste Lang­spie­ler der Band erschie­nen, hier zu Lande auf dem Leip­zi­ger Label Abfall Records. Wie erwar­tet über­zeugt die Platte mit durch­weg star­kem Song­ma­te­rial und einem Sound, der mich etwas an eine gedros­selte Vari­ante der pari­ser Kol­le­gen Youth Avo­iders oder die Amis Ner­vo­sas erin­nert.



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Meager – No Frills

Meager - No Frills

Gei­les Zeug auf die­sem Tape einer Band irgendwo aus Kali­for­nien. Das klingt etwa so als hätte man die Sounds der aktu­el­len Gene­ra­tion von Garage-beein­fluss­ten Post­punk Bands mit der Dis­so­nanz alter Flip­per Plat­ten und dem Proto-Post­core ganz frü­her Sac­cha­rine Trust ver­schmol­zen.



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Cloak/​Dagger – I Want Everything

Cloak/Dagger - I Want Everything

Erin­nert sich noch wer an die­ses Punk­quar­tett aus Richmond, Vir­gi­nia? Gute sie­ben Jahre sind seit ihrem letz­ten Album ver­gan­gen. Jetzt haben sie ein neues am Start und erfreu­li­cher­weise kann das pro­blem­los an den hohen Qua­li­täts­le­vel ihrer alten Plat­ten anknüp­fen. Old­schoo­lige Garage-Riffs tref­fen hier auf Ele­mente aus kraft­vol­lem Post­core.



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Wild Rose – Demo 2017

Wild Rose - Demo 2017

Erst­klas­si­ger Punk­rock aus der 77er Garage schmei­chelt den Ohren auf dem Demo von Wild Rose aus Char­lot­tes­ville, Vir­gi­nia, mit genau der rich­ti­gen Dosis LoFi-Dreck. Hat übelst Poten­zial, das.


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Svart Katt – Rosta Sönder

Svart Katt - Rosta Sönder

Starke Debüt-EP einer Band aus Stock­holm, dar­auf prä­sen­tie­ren sie melan­cho­lisch power­pop­pi­gen Gara­ge­punk, reich­hal­tig an ein­dring­li­chen Hooks und hoch­wer­ti­gem Song­ma­te­rial. Bei­des erin­nert etwas an Radioac­tivity. Im Gegen­satz zu denen, ist hier aber auch ein Hauch von post­pun­ki­ger Dis­so­nanz und ein mar­kan­ter Goth-Unter­ton zu ver­neh­men.


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Cheap Nasties – 53rd & 3rd /​ Manikins – From Broadway To Blazes

Cheap Nasties - 53rd & 3rd / Manikins - From Broadway To Blazes
Cheap Nasties - 53rd & 3rd / Manikins - From Broadway To Blazes

Seit gerau­mer Zeit sind ein paar mehr oder weni­ger ver­ges­sene Ton­do­ku­mente der frü­hen aus­tra­li­schen Punk­szene zum ers­ten mal/​seit lan­gem wie­der zu bekom­men.

Cheap Nas­ties gel­ten als die erste Punk­band aus Perth, die ein­zi­gen Ton­auf­nah­men der Band hielt man bis vor weni­gen Jah­ren für ver­schol­len. Letz­tes Jahr hat das Reis­sue-Label Numero Group die Record­ings zum ers­ten mal voll­stän­dig ver­öf­fent­licht und was man da gebo­ten bekommt ist ein Fest für Freunde von unge­schlif­fe­nem Pro­to­punk á la Modern Lovers, Stoo­ges und New York Dolls.

Sän­ger Kim Sal­mon ver­ließ spä­ter die Band und machte mit den Sci­en­tists zuerst Power­pop, in der spä­te­ren, zwei­ten Inkar­na­tion der Band dann blue­si­gen Post Punk, Swamp Rock und Proto-Grunge. (Fast alle ver­öf­fent­lichte Musik der Sci­en­tists ist übri­gens, eben­falls aus dem Hause Numero, in einem Box Set zu bekom­men.)

Die ver­blei­ben­den Mit­glie­der der Cheap Nas­ties such­ten sich einen neuen Sän­ger und mach­ten unter dem Namen Mani­k­ins wei­ter, ver­öf­fent­lich­ten auf zwei Tapes und ein paar 7″s ein­gän­gi­gen Power­pop, der Schwes­ter­band Sci­en­tists nicht ganz unähn­lich. Der über­wie­gende Teil des zwi­schen 1978 und 1981 ver­öf­fent­lich­ten Mate­ri­als ist jetzt auf der bei Manu­fac­tu­red Record­ings erschie­ne­nen Antho­lo­gie From Broad­way To Bla­zes wie­der zu bekom­men. Beson­ders inter­es­sant sind dabei die Songs der drei frü­hen 7″s, aber auch im spä­te­ren Mate­rial fin­det sich die eine oder andere kleine Perle.



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Neo Neos – Cool /​ Meat Wheat – Mr. Fart Touch Tribute

Neo Neos - Cool / Meat Wheat - Mr. Fart Touch Tribute

Nach­schub von dem selt­sa­men Musik­pro­jekt aus Min­nea­po­lis, das mich seit einem guten hal­ben Jahr reich­lich ver­wirrt daste­hen lässt.
So lang­sam erge­ben die ver­ein­zel­ten Info-Fet­zen im Netz etwas Sinn, man kann dem gan­zen inzwi­schen zumin­dest schon mal einen Namen und eine jün­gere Ver­gan­gen­heit zuord­nen.
Es han­delt sich offen­sicht­lich um ein Solo­pro­jekt von einem gewis­sen Con­nie Vol­taire. Der hat, wie man den zuletzt aktua­li­sier­ten Infos auf sei­ner Band­camp-Seite ent­neh­men kann, frü­her in einer kaput­ten Gara­gen­band namens Vell­house gespielt und erzeugt jetzt ordent­lich hirn­ver­brannte Home­re­cord­ings unter ver­schie­de­nen Pseud­ony­men.

Die neue EP unter dem bekann­ten Moni­ker Neo Neos bringt fünf neue Songs in der gewohnt hoch­wer­ti­gen Dar­bie­tungs­form. Unter dem Namen Meat Wheat gibt’s dann zwei mehr-oder-weni­ger Cover­songs, die im Ori­gi­nal von den mir bis­her voll­kom­men unbe­kann­ten Won­der Bread und Toyota stam­men.



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Urochromes – Night Bully

Urochromes - Night Bully

Die neue EP der Uro­chro­mes auf Wharf Cat Records ist ein chao­tisch-unbe­re­chen­ba­rer, wild um sich schla­gen­der Bas­tard aus Ele­men­ten von Hard­core- und Post­punk, Noise und einem Hauch von Chrome, der von einer unbe­irrt häm­mern­den Drum­ma­chine wie von ein paar Cen­ti­me­tern Gaf­f­a­tape zusam­men­ge­hal­ten wird. Die zwei Remi­xes am Ende der EP kön­nen auch was.


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Mary Bell – Mary Bell

Mary Bell - Mary Bell

Mary Bell sind drei Riot Grrrlz aus Paris und ein Kerl, der darf auch mit­spie­len. Das Debüt­al­bum der Band macht ganz vor­züg­li­chen Lärm in Form von schnör­kel­los arsch­tre­ten­dem Punk­rock mit erhöh­tem Fuz­zfak­tor.



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The Hand – Vol. 3

The Hand - Vol. 3

Neue EP der Noi­se­rock Super­group aus Min­nea­po­lis, unter ande­rem mit Mit­glie­dern von Gay Witch Abor­tion, Low und Steel Pole Bathtub. Die vier wüten­den Pro­test­songs sind als eine unmit­tel­bare Reak­tion auf Donald Trumps Amts­ein­füh­rung zu ver­ste­hen.


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