Marrón – Terrenos

Marrón - Terrenos

Nach einer bereits sehr guten EP im letz­ten Jahr ist jetzt der erste Lang­spie­ler der Süd­ka­li­for­ni­schen Band auf Ver­dugo Dis­cos raus. Das ist nach wie vor äußerst old­schoo­li­ger Post­core, der sehr an die alte Dischord-Schule der mitt­le­ren bis spä­ten Acht­zi­ger, ins­be­son­dere an Rites Of Spring und auch ein wenig an frühe Dag Nasty erin­nert.



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Xetas – The Tower

Xetas - The Tower

Auf Album numero zwei gibt sich das Trio aus Aus­tin noch eine Spur wüten­der und unge­müt­li­cher als bis­her gewohnt. Das ist natür­lich wie gehabt ordent­lich Ärsche tre­ten­der (Post-)Punk, der abwech­selnd mal an Red Dons, Wipers oder Naked Ray­gun erin­nert, neu­er­dings auch ein wenig an das letzte Meat Wave Album.



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Pleite – Demo

Pleite - Demo

Was Pleite auf die­sem Demo­tape fabri­zie­ren, muss man – zumin­dest auf lyri­scher Ebene – wohl als „Deutsch­punk“ bezeich­nen. Die Musik hin­ge­gen erin­nert mich eher an alten Post­core á la Hot Sna­kes und von mir aus auch an ganz frühe Tur­bo­staat.

Rape Tape – Люди кричат

Rape Tape - Люди кричат

Ganz schö­nen Kra­wall gibt’s auf die­ser EP einer For­ma­tion aus Cha­ba­rowsk, Russ­land zu hören, der sich irgendwo zwi­schen den Eck­punk­ten (Post-)Punk, Noise und Indus­trial ein­ord­nen lässt.

Roht – Roht 7″

Roht - Roht 7"

Noi­se­punk aus Reyk­ja­vík von der pri­mi­ti­ven, rohen und ange­piss­ten Sorte. Eine dichte Wand aus Lärm. Und allem, was sich dahin­ter ver­birgt, möchte ich nicht im Dun­keln begeg­nen.


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Feedtime – Gas

Feedtime - Gas

Wow, mit den Aus­tra­li­ern hatte ich echt nicht mehr gerech­net, als aus dem guten Hause In The Red Records die Ankün­di­gung zu die­ser Platte rein kam. Fast vier­zig Jahre ist die Band­grün­dung her, zwei mal haben sie sich schon auf­ge­löst. Und jetzt haben sich die alten Män­ner, gute zehn Jahre nach ihrem letz­ten Album, noch mal uner­war­tet zusam­men­ge­rauft (naja, genau genom­men spie­len sie schon seit 2011 wie­der zusam­men) und besche­ren uns ein Album, das genau so klingt wie jedes andere Feed­time Album davor auch geklun­gen hat. Und das meine ich abso­lut posi­tiv, denn mit ihrer voll­kom­men sin­gu­lä­ren Vision von pri­mi­ti­vem, mini­ma­lis­ti­schem Rock’n’Roll, der sich zu glei­chen Tei­len aus Blues, Punk und diver­sen Furz­ge­räu­schen speist, ste­hen sie bis heute ziem­lich alleine da. Klar hat ihr Sound viele Bands beein­flusst, von denen einige dann auch ziem­lich gro­ßen Erfolg hat­ten. Ihre Musik hat deut­li­che Spu­ren in frü­hem Grunge und spä­te­ren Gene­ra­tio­nen von Garage Punk und Noise Rock hin­ter­las­sen. An die sture Kon­se­quenz des Ori­gi­nals kam aber bis­her kei­ner ran. Feed­time selbst blie­ben dage­gen immer ein Geheim­tip für schmerz­freie Gemü­ter. Daher gilt auch hier: Was auf so voll­kom­mene Art und Weise kaputt ist, darf um Him­mels wil­len nicht repa­riert wer­den.

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Nameless Creations – Hate Creates

Nameless Creations - Hate Creates

Name­l­ess Crea­ti­ons aus War­schau prä­sen­tie­ren auf ihrer aktu­el­len EP eine schön kräf­tig zubei­ßende Ver­schmel­zung aus erdi­gem Garage Rock und Post­punk.


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Neutrals – Demo

Neutrals - Demo

Schö­ner Schrammel-(post-)Punk auf die­sem Demo eines Trios aus Oak­land, der mich äußerst posi­tiv an die bri­ti­schen Kol­le­gen The Sub­ur­ban Homes erin­nert.


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Low Levels – Lost In The Trance

Low Levels - Lost In The Trance

Die neue EP der Punks aus Van­cou­ver erin­nert im ers­ten Song an den aus heu­ti­ger Sicht ange­nehm ana­chro­nis­ti­schen, Grunge-infi­zier­ten Alterna-Punk der 90er Jahre. Songs Num­mer zwei und drei setz­ten dann den ein­gän­gi­gen Post­punk und -core der letz­jäh­ri­gen Mini­al­bums fort.

Heaps – Heaps

Heaps - Heaps

Für alle, denen es hier ges­tern etwas zu freund­lich und pop­pig zuging, hier ist ein gutes Gegen­gift. Auf ihrem neuen Tape fabri­zie­ren die New Yor­ker bis zum Anschlag räu­di­gen Doom- und Slud­ge­punk in einem exzel­lent schlech­ten LoFi-Sound. Das klingt wie mit Opas Dik­tier­ge­rät auf­ge­nom­men.



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Idles – Brutalism

Idles - Brutalism

Idles aus Bris­tol haben nach ein paar Kurz­spie­lern jetzt ihr Lang­spiel­de­büt am Start und oh boy… Das ist ein kom­pro­miss­los vor­wärts dre­schen­der Dreck­sack von einer Platte gewor­den. Bis zum Anschlag ange­piss­ter Lärm auf der Schwelle zwi­schen Noi­se­rock und (Post-)Punk, der lyrisch wie musi­ka­lisch einen pas­sen­den Sound­track zum All­tag im Brex­it­land abgibt.


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Vativer – Demonstrationszug

Vativer - Demonstrationszug

Kaput­tes Zeug aus Frank­furt, das sich allen Gen­re­zu­ord­nun­gen ent­zieht. Ele­mente aus (unter ande­rem) Elek­tro­punk, Noise, Psy­che­de­lic, Kraut und Indus­trial ver­we­ben sich auf die­sem Tape zu einem aus­ge­spro­che­nen wider­spens­ti­gen Biest.


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