Humanities & Low Sun – Human Sun

Humanities & Low Sun - Human Sun

Eine tol­les Split-Tape zweier Bands aus Toronto, die hier zwei recht unter­schied­li­che Auf­fas­sun­gen von olschoo­li­gem Indie-​/​Alternative Rock prä­sen­tie­ren. Huma­nities fie­len mir schon mal vor einer Weile mit einer viel­ver­spre­chen­den ers­ten EP auf und ihr lang­sam aber kräf­tig daher­kom­men­der Sound bedient sich unter ande­rem bei Ein­flüs­sen aus Noise Rock, Sludge und dem Post­core der Jahr­tau­send­wende.
Low Sun hin­ge­gen lie­fern mit ihren zwei Songs ihr Debüt ab und zie­hen mich eben­falls sofort auf ihre Seite mit psy­che­de­lisch-folk­i­gen Har­mo­nien und einem Vibe, dem eine aus­ge­prägte Seat­tle-Geruchs­note anhaf­tet.


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Traumatológia – Traumatológia

Traumatológia - Traumatológia

Hin­ter dem Pro­jekt Trau­ma­tológia ver­birgt sich der Solo­künst­ler Zol­tán Sindhu. So wie der sich zwi­schen den Wel­ten von New York und Buda­pest bewegt, bewegt sich ebenso auch die Musik auf sei­ner Debüt-EP zwi­schen den Wel­ten von Noise, Ambi­ent, Psy­che­de­lic, Indus­trial, Drone und Dream­pop plus einem Hauch von Shoegaze und Post­rock. Diese viel­fäl­ti­gen Ein­flüsse ver­men­gen sich dar­auf zu einer durch und unwirk­li­chen, alb­traum­haf­ten Atmo­sphäre.


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Crayola Summer – I Know Who We Are /​ Winter Addendum

Crayola Summer - I Know Who We Are / Winter Addendum

Crayola Sum­mer ist der Name eines kürz­lich reak­ti­vier­ten Musik­pro­jekts des Lon­do­ners Simon Wil­liams, wel­ches in der einen oder ande­ren Form schon seit ca. 1990 exis­tiert hat und in den Neun­zi­gern ’ne Hand­voll Tapes und EPs ver­öf­fent­licht hat. Davor hatte der Typ mal eine Band namens The Col­ga­tes und in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit hat er bei Saran­don mit­ge­mischt, deren letzte zwei Alben auf Slum­ber­land sich im Nach­hin­ein als ziem­lich gei­les Zeug her­aus­stel­len. Außer­dem war er unter ande­rem noch in den für mei­nen Geschmack etwas weni­ger inter­es­san­ten The Safe Distance betei­ligt.
Jetzt kommt also die erste Crayola Sum­mer Ver­öf­fent­li­chung seit andert­halb Jahr­zehn­ten. Die neuen Songs gefal­len ganz aus­ge­zeich­net mit einer Mischung mit gering­fü­gig noi­si­gem Indierock/​Powerpop, einer Vor­rats­pa­ckung Psy­che­de­lia und Flash­backs zur C86-Gene­ra­tion. Außer­dem einem Hauch von Spa­ce­men 3 und frü­hem Shoegaze, der hier stark auf die psy­che­de­li­sche Kom­po­nente her­un­ter­kon­den­siert wird. Letz­te­res kommt beson­ders auf den Songs der als Bonus­tracks ent­hal­te­nen Win­ter Adden­dum EP zur Gel­tung.



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Teksti-TV 666 – 1,2,3

Teksti-TV 666 - 1,2,3

Diese Com­pi­la­tion ver­sam­melt drei im Laufe der letz­ten vier Jahre erschie­nene EPs der Band aus Hel­sinki. Und was ich da höre tritt gewal­tig Popo. Wem Cloud Not­hings, Terry Malts, Wav­ves oder Japan­dro­ids in letz­ter Zeit zu lasch gewor­den sind, wem auch ein Ersatz mit ein­ge­bau­ter Sprach­bar­riere in den Kakao passt, wer sich außer­dem mit krau­ti­gen bis psy­che­de­li­schen Ten­den­zen und Ein­flüs­sen á la The Men in der Leave Home und Open Your Heart-Phase anfreun­den mag, der wird an die­ser Platte reich­lich Spaß haben. Ham­mer!



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Kaleidoscope – Volume 3

Kaleidoscope - Volume 3

Nach dem psy­che­de­li­schen Hard­core­punk der Volume 1 EP und dem puren LoFi-Garage-Acid Rock der Vol. 2, bleibt das Trei­ben aud dem neuen Kurz­spie­ler der New Yor­ker Band recht gara­gig, aber die Koor­di­na­ten ver­schie­ben sich etwas wei­ter in Rich­tung Post­punk. Und natür­lich hat’s wie­der einen gewis­sen psy­che­de­li­schen Unter­ton.


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The Intelligence Service – Transgressors

The Intelligence Service - Transgressors

Die Hälfte der Songs auf dem Lang­spiel­de­büt der Band aus Van­cou­ver ist schon von der Anfang letz­ten Jah­res erschie­ne­nen Mala­dies EP bekannt. Aber unter der pro­du­zie­ren­den Auf­sicht von Chris Wood­house, der in der Ver­gan­gen­heit unter ande­rem mit Thee Oh Sees, Fuzz und Ty Segall gear­bei­tet hat, wird sowohl das alte als auch das neue Song­ma­te­rial ins rechte Licht gerückt; ihr Gara­ge­rock mit Spu­ren von Psy­che­de­lic- und Shoegaze-Pop strahlt hier mit einer ganz neuen Prä­senz.



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Sunset Images – Obscure Daze

Sunset Images - Obscure Daze

Sun­set Images aus Mexiko prä­sen­tie­ren auf ihrer aktu­el­len EP eine sehr leckere Mischung mit Bestand­tei­len aus Noise, Post­punk, Shoegaze, Psy­che­de­lic und etwas Post­rock. Erin­nert unter ande­rem ein wenig an alte A Place To Bury Stran­gers und frühe Wee­kend in einer selt­sa­men Post­rock-Par­al­lel­welt.


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The Vacant Lots – Endless Night

The Vacant Lots - Endless Night

Das letzte Album Divide des New Yor­ker Duos ver­mochte mich nicht so recht zu begeis­tern, das neue dafür umso mehr. Ihre mini­ma­lis­ti­schen Son­gent­würfe aus erdi­gem Blues, pul­sie­ren­dem Elektro-​/​Synthpop, etwas Psy­che­de­lia und einem offen­sicht­li­chen Bewusst­sein für die New Yor­ker Pro­to­punk- und Art­rock-Ver­gan­gen­heit kom­men auf End­less Night deut­lich grif­fi­ger rüber als auf dem Vor­gän­ger. Wenn dann im Raus­schmei­ßer Sui­cide Note noch Suicide’s Alan Vega das Mikro ergreift und sich ein­drucks­voll durch einen krau­ti­gen Blues Jam growlt, schließt sich der Kreis.



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Ghost Car – Stuck In The Mud 7″

Ghost Car - Stuck In The Mud 7"

Tol­ler Sie­ben­zöl­ler einer Band aus Lon­don. Die A-Seite begeis­tert mit ver­träum­tem Noise-​/​Fuzzpop und einem leich­ten Shoegaze-Vibe. Die B-Seite ist dann ein simp­ler aber gekonnt dar­ge­bo­te­ner Gara­ge­ro­cker mit psy­che­de­li­schem Unter­ton. Nicht nur für Orgel-Lieb­ha­ber zu emp­feh­len.


Klaut – New Kite

Klaut - New Kite

Klaut sind ein expeli­men­ter­res Noise- und Klaut­lock-Kor­rek­tiv (sorry, aber das ging jetzt ja mal echt nicht anders) aus dem bri­ti­schen War­ring­ton und diese EP zieht mich sofort in ihren Bann mit drei zum gro­ßen Teil impro­vi­sier­ten Jams, die sich auf einem schön kan­tig-old­schoo­li­gen Indie­rock-Fun­da­ment aus­to­ben und dabei eine erstaun­lich beschwingte Ener­gie ver­sprü­hen. Psy­che­de­li­sches Gedöns für unbe­schwerte Momente.