Teksti-TV 666 – 1,2,3

Teksti-TV 666 - 1,2,3

Diese Com­pi­la­tion ver­sam­melt drei im Laufe der letz­ten vier Jahre erschie­nene EPs der Band aus Hel­sinki. Und was ich da höre tritt gewal­tig Popo. Wem Cloud Not­hings, Terry Malts, Wav­ves oder Japan­dro­ids in letz­ter Zeit zu lasch gewor­den sind, wem auch ein Ersatz mit ein­ge­bau­ter Sprach­bar­riere in den Kakao passt, wer sich außer­dem mit krau­ti­gen bis psy­che­de­li­schen Ten­den­zen und Ein­flüs­sen á la The Men in der Leave Home und Open Your Heart-Phase anfreun­den mag, der wird an die­ser Platte reich­lich Spaß haben. Ham­mer!



(mehr …)

Kaleidoscope – Volume 3

Kaleidoscope - Volume 3

Nach dem psy­che­de­li­schen Hard­core­punk der Volume 1 EP und dem puren LoFi-Garage-Acid Rock der Vol. 2, bleibt das Trei­ben aud dem neuen Kurz­spie­ler der New Yor­ker Band recht gara­gig, aber die Koor­di­na­ten ver­schie­ben sich etwas wei­ter in Rich­tung Post­punk. Und natür­lich hat’s wie­der einen gewis­sen psy­che­de­li­schen Unter­ton.


Album-Stream →

The Intelligence Service – Transgressors

The Intelligence Service - Transgressors

Die Hälfte der Songs auf dem Lang­spiel­de­büt der Band aus Van­cou­ver ist schon von der Anfang letz­ten Jah­res erschie­ne­nen Mala­dies EP bekannt. Aber unter der pro­du­zie­ren­den Auf­sicht von Chris Wood­house, der in der Ver­gan­gen­heit unter ande­rem mit Thee Oh Sees, Fuzz und Ty Segall gear­bei­tet hat, wird sowohl das alte als auch das neue Song­ma­te­rial ins rechte Licht gerückt; ihr Gara­ge­rock mit Spu­ren von Psy­che­de­lic- und Sho­egaze-Pop strahlt hier mit einer ganz neuen Prä­senz.



Album-Stream →

Sunset Images – Obscure Daze

Sunset Images - Obscure Daze

Sun­set Images aus Mexiko prä­sen­tie­ren auf ihrer aktu­el­len EP eine sehr leckere Mischung mit Bestand­tei­len aus Noise, Post­punk, Sho­egaze, Psy­che­de­lic und etwas Post­rock. Erin­nert unter ande­rem ein wenig an alte A Place To Bury Stran­gers und frühe Weekend in einer selt­sa­men Post­rock-Par­al­lel­welt.


Album-Stream →

The Vacant Lots – Endless Night

The Vacant Lots - Endless Night

Das letzte Album Divide des New Yor­ker Duos ver­mochte mich nicht so recht zu begeis­tern, das neue dafür umso mehr. Ihre mini­ma­lis­ti­schen Songent­würfe aus erdi­gem Blues, pul­sie­ren­dem Elektro-​/​Synthpop, etwas Psy­che­de­lia und einem offen­sicht­li­chen Bewusst­sein für die New Yor­ker Pro­to­punk- und Art­rock-Ver­gan­gen­heit kom­men auf End­less Night deut­lich grif­fi­ger rüber als auf dem Vor­gän­ger. Wenn dann im Raus­schmei­ßer Sui­cide Note noch Suicide’s Alan Vega das Mikro ergreift und sich ein­drucks­voll durch einen krau­ti­gen Blues Jam growlt, schließt sich der Kreis.



Album-Stream →

Ghost Car – Stuck In The Mud 7″

Ghost Car - Stuck In The Mud 7"

Tol­ler Sie­ben­zöl­ler einer Band aus Lon­don. Die A-Seite begeis­tert mit ver­träum­tem Noise-​/​Fuzzpop und einem leich­ten Sho­egaze-Vibe. Die B-Seite ist dann ein simp­ler aber gekonnt dar­ge­bo­te­ner Gara­ge­ro­cker mit psy­che­de­li­schem Unter­ton. Nicht nur für Orgel-Lieb­ha­ber zu emp­feh­len.


Klaut – New Kite

Klaut - New Kite

Klaut sind ein expeli­men­ter­res Noise- und Klaut­lock-Kor­rek­tiv (sorry, aber das ging jetzt ja mal echt nicht anders) aus dem bri­ti­schen War­ring­ton und diese EP zieht mich sofort in ihren Bann mit drei zum gro­ßen Teil impro­vi­sier­ten Jams, die sich auf einem schön kan­tig-old­schoo­li­gen Indie­rock-Fun­da­ment aus­to­ben und dabei eine erstaun­lich beschwingte Ener­gie ver­sprü­hen. Psy­che­de­li­sches Gedöns für unbe­schwerte Momente.

Damaged Bug & Black Pus – Split 7″ (LAMC #17)

Damaged Bug & Black Pus - Split 7" (LAMC #17)

Die neu­este Split 7″ der LAMC-Serie wid­met sich dies­mal zwei Solo­pro­jek­ten von Leu­ten, deren Haupt­bands den meis­ten hier sicher schon lange bekannt sind.
Bei Dama­ged Bug han­delt es sich um ein Pro­jekt von John Dwyer, den man bes­ser als Front­mann der Oh Sees kennt. Man­cher hat sicher sein kürz­lich ver­öf­fent­lich­tes Album Bun­ker Funk bemerkt. Hier gibt es schön vor sich her groo­ven­den Psy­che­de­lic Rock mit Krau­tein­flüs­sen zu hören, musi­ka­lisch nicht weit von besag­tem Album ent­fernt.
Bei Black Pus geht es dann eine ganze Num­mer lau­ter zu. Auch kein Wun­der, han­delt es sich doch um ein Solo­pro­jekt von Brian Chip­pen­dale, dem Schlag­zeu­ger der expe­ri­men­tel­len Noise-For­ma­tion Light­ning Bolt. Wer sein letz­tes Album All My Rela­ti­ons mit­be­kom­men hat, weiß was ihn erwar­tet. Näm­lich teil­elek­tro­ni­scher Noise, sto­isch ange­trie­ben von Chip­pen­da­les kraft­vol­lem, hier ultra-dre­ckig und ver­zerrt wie­der­ge­ge­be­nem Drum­ming.


Monster Movie – Keep the Voices Distant

Monster Movie - Keep the Voices Distant

Mons­ter Movie sind ein Sho­egaze-Duo bestehend aus Chris­tian Savill and Sean Hew­son. Ers­te­rer ist wohl eher bekannt als der Gitar­rist von Slow­dive. Savill und Hew­son spiel­ten 1989 für eine kurze Zeit zusam­men in einer Band namens Eter­nal und grün­de­ten bald dar­auf Mons­ter Movie, die dann wie­derum sehr bald zuguns­ten von Slow­dive auf Eis gelegt wur­den.

Hier fühle ich mich mal spon­tan dazu genö­tigt, etwas Ket­ze­rei am eta­blier­ten Genre-Kanon zu betrei­ben. Ich lass ein­fach mal die Bombe los: Ich kann die unan­tast­ba­ren Sho­egaze-Göt­ter Slow­dive ums ver­re­cken nicht ab.
Beim bes­ten Wil­len, ich hab es immer wie­der ver­sucht mir die alten Plat­ten schön zu hören. Und alles was bei mir ankommt ist unin­spi­rierte wie auch über­pro­du­zierte Schlaf­mu­sik mit durch­wach­se­nem bis kom­plett sub­stanz­lo­sem Song­ma­te­rial, das seine Belang­lo­sig­keit mit einer Über­do­sis an purem Kitsch aus­zu­glei­chen zu ver­sucht. Ich hab mich über die Jahre mit so eini­gem Pop ver­söhnt. Ich weiß
Pet Sounds zu schät­zen und kann Smile zumin­dest ertra­gen. Aber Souvlaki ver­mag es immer noch nicht, die kleinste Gefühls­re­gung in mir aus­zu­lö­sen. Das ist ja noch lang­wei­li­ger als der ach so furcht­bar tief­grün­dige Easy Lis­ten­ing-Schund namens Dark Side Of The Moon (Oooh, wer­den jetzt einige sagen,noch mehr Ket­ze­rei! Äh… Duuuude, *blub­ber­blub­ber* der Shit ist so fucking… *hust* deeeep…).
Von den bekann­ten Sho­egaze-Bands der ers­ten und zwei­ten Gene­ra­tion, halte ich Slow­dive schlicht und ergrei­fend für bru­tal über­be­wer­tet und ich sehe es als schlim­men Unfall, dass ihre belie­big dahin plät­schernde Fahr­stuhl­mu­sik so einen gro­ßen Ein­fluss auf die aktu­elle Gene­ra­tion des Gen­res hat. So, das musste mal raus. Der Lynch­mob kann sich jetzt for­mie­ren.

Wie auch immer, Mons­ter Movie wur­den zum Ende der Nul­ler­jahre reak­ti­viert und haben seit­dem sechs Alben ver­öf­fent­licht. Das neu­este davon ist jetzt nach einer gut sie­ben Jahre lan­gen Funk­stille auf Gra­veface Records erschie­nen. Und das gefällt mir aus­ge­spro­chen gut mit sei­nem mal getra­ge­nen bis ver­träumt, mal psy­che­de­lisch-power­pop­pi­gen oder gera­de­aus rocken­den Sho­egaze Sound, der dan­kens­wer­ter Weise auf deut­lich grif­fi­ge­rem Song­ma­te­rial auf­setzt als diese andere Band (Grrrr…).


Album-Stream (Spo­tify)→

UV-TV – Glass

UV-TV - Glass

Auf dem Debüt­al­bum von UV-TV aus Gai­nes­ville trifft strai­gh­ter Gara­ge­punk auf melo­di­schen Fuz­zpop, Sho­egaze und ein paar psy­che­de­li­sche Abste­cher. Alle Songs vom 2014 erschie­ne­nen Demo sind neu auf­ge­nom­men und mit an Bord, die alten wie auch die neuen Songs wer­den mit ordent­lich Feuer unter’m Arsch dar­ge­bo­ten.
Sorry, irgend­wie is Sound­cloud grade im Popo. Aber der Direkt­link funk­tio­niert.



Album-Stream →

Vativer – Demonstrationszug

Vativer - Demonstrationszug

Kaput­tes Zeug aus Frank­furt, das sich allen Gen­re­zu­ord­nun­gen ent­zieht. Ele­mente aus (unter ande­rem) Elek­tro­punk, Noise, Psy­che­de­lic, Kraut und Indus­trial ver­we­ben sich auf die­sem Tape zu einem aus­ge­spro­che­nen wider­spens­ti­gen Biest.


Album-Stream →

Dreamdecay – Yú

Dreamdecay - Yú

Das zweite Album der Band aus Seat­tle ist ein recht sper­ri­ges Stück aus abgrün­di­gem Lärm, bestehend aus Ver­satz­stü­cken von Post­punk und Noi­se­rock, durch­setzt von Sho­egaze-arti­ger Klang­ver­dich­tung und mit einem nicht zu unter­schät­zen­den Psy­che­de­lic-Fak­tor. In Momen­ten, wenn letz­te­rer über­wiegt, sehe ich eine gewisse Ver­wandt­schaft zu den bri­ti­schen Kol­le­gen Spec­tres.



Album-Stream →

Seite 1 von 8123456...Letzte »