Tendril – Am Ought

Tendril - Am Ought

Explo­si­ves Zeug von einer Band die ver­mut­lich aus Nor­folk, Vir­gi­nia daher­kommt. Sti­lis­tisch irgendwo zwi­schen den Stüh­len Postpunk/​-​core, Noi­se­rock, Math­zeug und etwas Sludge ange­sie­delt, gehen die ide­en­rei­chen zwan­zig Minu­ten um wie im Flug. Beson­ders die erste Hälfte mit ihren im Schnitt ein­mi­nü­ti­gen Atta­cken wirkt wie aus einem Guss, man merkt kaum dass da ganze acht Songs mal eben so an einem vor­bei­ge­rauscht sind. Im zwei­ten Teil wird das Tempo dann etwas gemäch­li­cher, die Stim­mung mie­ser und die Songs mon­to­to­ner. Auch das steht ihnen gut



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Mystic Inane – Deep Creep

Mystic Inane - Deep Creep

Schö­ner Noi­se­punk­scheiß von einer Band aus New Orleans. Strai­ght und ein­gän­gig, bedient sich das ganze sowohl beim Post­core der spä­ten 80er und alter Noi­se­rock-Schule, wird aber letzt­end­lich von einem Herz aus räu­di­gem Gara­gen­punk zusam­men­ge­hal­ten und vor­an­ge­trie­ben.

Pretty Hurts – Make Graves

Pretty Hurts - Make Graves

Per email kam hier gerade das Demo die­ser Ber­li­ner Band rein­ge­flat­tert und das hat’s in sich. Wahn­sin­nig vor­wärts drü­cken­der Punk­rock mit Ele­men­ten aus der Noise- Post- und Emo­core-Ecke. Das klingt zuerst in etwa so als hätte man frühe Iceage-Plat­ten oder die erste Lower EP mit melo­di­schem 90er (Emo-)Punk á la Samiam ver­quickt. In ande­ren Momen­ten erinnert’s mal an Noi­se­pun­ker wie Vul­ture Shit oder Soup­cans, an den dis­so­nan­ten Post­core von Rites Of Spring oder aktu­elle Genre-Grenz­gän­ger wie Cri­mi­nal Code. Gei­les Zeug, von dem man hof­fent­lich in Zukunft noch mehr zu hören kriegt.


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Girl Arm – Trading Cities

Girl Arm - Trading Cities

Der Noise-​/​Mathrock die­ses Quar­tetts aus Mont­real erin­nert mich beim ers­ten Track ein wenig an die alten Sub­Pop-Hel­den Green Magnet School. Die bei­den fol­gen­den Songs wer­den dann deut­lich tech­ni­scher und ver­kopf­ter, dann fühlt man sich eher an Fugazi oder andere Ver­tre­ter der spä­ten Dischord-Ära erin­nert wie etwa Far­aquet oder Q And Not U.

Thank you, Weird Canada!

Skeleton Farm – The Second Mouse Gets The Cheese

Skeleton Farm - The Second Mouse Gets The Cheese

Wahn­sinn. Was diese Band aus Tulsa, Okla­homa hier wei­test­ge­hend unter Aus­schluss der Öffent­lich­keit auf Ton­kon­serve gebannt hat ver­schlägt mir doch ein wenig die Spra­che. Ske­le­ton Farm spie­len Expe­ri­men­tal­rock, der sich jeg­li­cher Kate­go­ri­sie­rung ent­zieht und mit jedem wei­te­ren Song auf dem Album erwei­tern sie das Klang- und Genre-Spek­trum wei­ter ins Gren­zen­lose. Die­ses Klang­mons­ter wälzt sich etwa in doo­mig vor sich her wal­zen­dem Noiserock/​-​metal, Math-arti­gen Rhyt­mus-Spie­le­reien, trei­ben­dem Hard-​/​Post-​/​Emocore und etwas Post­rock. Sogar für län­gere Aus­flüge in repe­ti­tive Ambi­ent-Medi­ta­tio­nen ist hier Platz. Eine schlaue und aus­ge­reifte halbe Stunde viel­sei­ti­gen Krachs, der sei­nen eige­nen Ambi­tio­nen stand­hält und zu kei­nem Zeit­punkt auf­ge­bla­sen oder ver­kopft wirkt. Die Band hat deut­lich mehr Auf­merk­sam­keit ver­dient. Also geht hin und macht sie reich und berühmt, die Platte gibt’s bei Band­camp zum Preis eurer Wahl.



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Magneto – Science Of Attraction

Magneto - Science Of Attraction

Diese Platte der fran­zö­si­schen Noi­sero­cker ist in soweit ein Para­dox, dass ich vor allem Ein­flüsse aus dem Post­core aus­zu­ma­chen glaube, bei der sti­lis­ti­schen Ein­ord­nung aber ganz klar Rich­tung Noise Rock ten­diere. Nun gut, es gab ja auch mal Zei­ten, da stan­den sich beide Gen­res gar nicht so fern. Besagte Ein­flüsse wären da unter ande­rem die unver­meid­ba­ren Fugazi, Drive Like Jehu, Fro­dus und aus dem Noise-​/​Math-​Lager hat’s natür­lich auch was von den ebenso unver­meid­ba­ren frü­hen Shel­lac. Schö­nes Teil.


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Criminal Code – Salvage EP

Criminal Code - Salvage EP

Cri­mi­nal Code waren hier ja vor ’ner Weile schon mal dabei, mit ihrem bis­her wohl zugäng­lichs­ten Werk, ihrem ers­ten Lang­spie­ler No Device. Auf ihrer neuen EP tre­ten sie das Gas­pe­dal wie­der ein gan­zes Stück wei­ter durch, ohne dabei an musi­ka­li­scher Raf­fi­nesse zu ein­zu­bü­ßen. Ein Fest für Freunde ener­ge­ti­schen Post­punks.


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Cigüeña – Neptuno

Cigüeña - Neptuno

Melo­di­scher und doch räu­di­ger Indie­krach von einem Duo aus Valen­cia, Spa­nien. Man stelle sich vor, die melo­di­sche­ren Ten­den­zen von Mis­sion of Burma und Sonic Youth wären ver­se­hent­lich in den 90er Post- und Emo­core-Bot­tich gefal­len. Die Platte gibt’s für lau bei Band­camp.



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Broken Arm – Life Is Short

Broken Arm - Life Is Short

Ein explo­si­ves und unge­mein rocken­des Gemisch aus Gara­gen­ein­flüs­sen, Postpunk/​-​core und Noi­se­rock hauen uns Bro­ken Arm aus Leeds auf ihrem zwei­ten Album sehr gekonnt um die Ohren. Das star­tet mit einem lupen­ri­nen Riff aus dem Stoo­ges-Insol­venz­be­stand und ent­wi­ckelt sich dann wei­ter zu einer Melange aus den zugäng­li­che­ren Bei­trä­gen des AmRep-Kata­lo­ges wie etwa Tar und art­ver­wand­ten Bands aus der Noise- und Post­core-Ecke vom Schlage Jaw­box, Hot Snakes, Blu­e­tip oder gar Nation Of Ulys­ses. Dazwi­schen fin­den sie immer wie­der mal Zeit für einen flot­ten Punk­klop­per.

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Lenin Lennon – Hell EP

Lenin Lennon - Hell EP

Schon län­ger kei­nen räu­di­gen, dis­so­nan­ten Noi­se­rock mehr im Pro­gramm gehabt. Des­halb hier ein biss­chen älte­rer Shit, der räum­lich weder mit Washing­ton noch Min­nea­po­lis was am Hut hat, son­dern dem aus­tra­li­schen New­castle ent­springt. Aber sound­mä­ßig trotz­tem exakt den Sweet Spot zwi­schen Dischord und AmRep trifft.


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