Monotrophy – Steam Engines

Dieses Duo aus Lyon produziert auf ihrer ersten EP monoton schredderndes Zeug in der Form von ausufernden Jams auf der Basis von (Neo-)Krautrock, dem sie mit Postpunk- und Noiserock-Elementen einen ordentlichen Arschtritt verpassen. Sonic Youth spielen Neu! oder so… Steam Engines EP by Monotrophy Steam Engines EP by Monotrophy

Natural Causes – Natural Causes

Das ist der zweite Langspieler eines Trios aus Carrboro, North Carolina. Zu hören gibt es überwiegend stockdüsteren Postpunk mit Garage-Zusatz und sägenden Synthesizern. Das knabbert ganz vorzüglich am Nervenkostüm rum. Natural Causes by Natural Causes Natural Causes by Natural Causes Natural Causes by Natural Causes

Dreamdecay – Yú

Das zweite Album der Band aus Seattle ist ein recht sperriges Stück aus abgründigem Lärm, bestehend aus Versatzstücken von Postpunk und Noiserock, durchsetzt von Shoegaze-artiger Klangverdichtung und mit einem nicht zu unterschätzenden Psychedelic-Faktor. In Momenten, wenn letzterer überwiegt, sehe ich eine gewisse Verwandtschaft zu den britischen Kollegen Spectres. YÚ by Dreamdecay YÚ by Dreamdecay YÚ by Dreamdecay

Sida – Sida

Diese Band aus Straßburg hat wohl schon so einige Tapes, 7″s und Split-LPs rausgehauen, begegnet mir hier aber zum ersten mal mit diesem Langspieler auf Le Turc Mechanique. Darauf gibt’s einen ziemlich gnadenlos daherpolternden Brocken Lärm aus chaotischem bis experimentellem Postpunk und Noise zu hören, mit ganz viel Hardcore-Wut im Bauch. LP by Sida LP by Sida LP by Sida

Slumb Party – Slumb Party

Zeitloser, ultraeingängiger und durchaus Tanzflächenkompatibler Postpunk kommt einem auf dieser EP von Slumb Party aus Nottingham entgegen. Slumb Party by Slumb Party Slumb Party by Slumb Party

Death Stuff – Death Stuff

Nach einem ausgezeichneten Demo ist jetzt das Debütalbum dieser Punks aus Atlanta digital oder als Tape via Monofonus Press zu bekommen. Wie zu erwarten gibt’s ausgezeichneten Postpunk mit Noiserock-Kante zu hören, der sich durchweg räudig, dissonant und tiefschwarz pessimistisch gibt, dabei aber auch immer gewaltig Ärsche tritt. Surprise Ex by DEATH STUFF

Dancehall – Vs and Gs 7″

Diese 7″ einer londoner Band weiß durch kompakten und eingängigen Indierock mit Postpunk-Kante zu gefallen. Besonders die B-Seite Magazines bringt so einen angenehmen Gotobeds-Vibe mit. Vs & Gs by DANCEHALL

Droids Blood – Demo

Zwei Ex-Mitglieder von Broken Prayer haben eine neue Band am Start. Das Demo von Droids Blood aus Chicago entpuppt sich als eine wunderbar exzentrischer, futuristischer Brocken, der Spuren von Spacerock, derben Industrial Noise, Synth- und Postpunk zu einer konzentrierten Attacke auf die Sinne verschmilzt. demo by Droids Blood demo by Droids Blood

Robocobra Quartet – Music For All Occasions

Robocobra Quartet, ein Kollektiv wechselnder Musiker aus Belfast, verbindet Einflüsse aus Postpunk, Jazz, Spoken Word und einem Hauch von spätem Dischord-Zeugs zu einem auf Sparflamme groovenden, experimentellen Gesamt-Irgendwas. Music for All Occasions by Robocobra Quartet Music for All Occasions by Robocobra Quartet Music for All Occasions by Robocobra Quartet

Celluloid – Death Rides West

Auf diesem Tape liefern Celluloid aus Seattle eine eigenwillige Mischung aus Sludge, Post- und Garagepunk, plus einem nicht zu überhörenden Cowpunk-Einfluss. Erinnert stellenweise etwas an alte australische Helden wie Feedtime oder spätere Scientists. Einen gewisser Gun Club Vibe hat die Sache auch. Death Rides West by Celluloid Death Rides West by Celluloid Death Rides West by Celluloid

Great Ytene – Locus

Nachdem das bereits aufgenommene, geplante Debütalbum der Londoner vor zwei Jahren einer nicht näher benannten digitalen Hard- oder Softwareapokalypse zum Opfer fiel, haben sie einfach ein neues aufgenommen. Das soll komplett anders sein als die ursprünglich angedachte Platte. Zu hören gibt’s darauf getragenen Postpunk, der sich durchgehend in einen dichten psychedelischen Nebel hüllt. Locus by Great Ytene Locus by Great Ytene Locus by Great Ytene

Smiling – Maw

Eine seltsame EP hat die Band aus Seattle da rausgehauen. Die Platte beginnt mit dissonantem Noise und Postpunk, feuert dann ein paar kurze Hardcore-Salven ab und endet in etwa wieder da, wo sie begonnen hat. "MAW" by SMILING "MAW" by SMILING "MAW" by SMILING