Uffizi – Nous Sommes Riches

Uffizi - Nous Sommes Riches

Auf die­sem schon was älte­ren Demo einer Band aus Oak­land kann man eine eine stim­mige Mischung aus ziem­lich Noise- und Fuzz-las­ti­gem Post- und Gara­ge­punk bestau­nen.


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Performing Ferrets – Performing Ferrets 7″

Performing Ferrets - Performing Ferrets 7"

Die Ber­li­ner Reis­sue-Bude Inso­lito Records hat hier mal wie­der ein per­fek­tes Gespür für ver­ges­sene und über­se­hene Arte­fakte der DIY-Kul­tur bewie­sen mit der Wie­der­ver­öf­fent­li­chung die­ser ursprüng­lich 1980 erschie­ne­nen EP.
Per­for­ming Fer­rets, manch­mal auch The Per­for­ming Fer­ret Band, kamen aus dem eng­li­schen Maidstone, exis­tier­ten ca. 1978-’82 und haben in der Zeit die­sen Sie­ben­zöl­ler, eine LP und ’ne Hand­voll Tapes und Demos auf­ge­nom­men. Nie von gehört? Ich bis­her auch nicht. John Peel muss das ganz gut gefun­den haben, hat die wohl öfter mal gespielt. Der Rest der Welt war offen­sicht­lich noch nicht bereit dafür.
Wer etwas Tie­fer bud­deln möchte (und wenn’s auch eine CD sein darf), dem sei wärms­tens die schon etwas ältere, aber noch erhält­li­che Com­pi­la­tion No One Told Us auf Hyped To Death emp­foh­len. Mehr char­man­ten DIY-Dilet­tan­tis­mus kann man gar nicht in die Lauf­zeit einer CD quet­schen. Eine Wie­der­ver­öf­fent­li­chung der selbst­be­ti­tel­ten LP ist außer­dem vom Spa­ni­schen Label Dis­cos Ale­hop! zu bekom­men. Ich bin jeden­falls maxi­mal ange­tan von dem Schaf­fen die­ser skur­ri­len klei­nen Band.

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Kaleidoscope – Volume 3

Kaleidoscope - Volume 3

Nach dem psy­che­de­li­schen Hard­core­punk der Volume 1 EP und dem puren LoFi-Garage-Acid Rock der Vol. 2, bleibt das Trei­ben aud dem neuen Kurz­spie­ler der New Yor­ker Band recht gara­gig, aber die Koor­di­na­ten ver­schie­ben sich etwas wei­ter in Rich­tung Post­punk. Und natür­lich hat’s wie­der einen gewis­sen psy­che­de­li­schen Unter­ton.


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Playboy – Celebration

Playboy - Celebration

Play­boy aus Laval, Que­bec, Kanada besche­ren auf die­ser EP einen hüb­schen Postpunk/​Noiserock-​Hybriden mit pro­mi­nen­tem Saxo­phon­ein­satz. Und erkenne ich da eine Wel­come To Night Vale-Refe­renz in den Song­ti­teln? Wahr­schein­lich nur Zufall.


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Taiwan Housing Project – Veblen Death Mask

Taiwan Housing Project - Veblen Death Mask

Das erste „rich­tige“ Album der For­ma­tion aus Phil­adel­phia mit Mit­glie­dern von u.a. Tyvek und The Wri­t­hing Squa­res an Bord ist über weite Stre­cken ein ver­stö­ren­der bis schmerz­haf­ter Bro­cken. Ein ein­zi­ges Unheil ver­kün­den­des Geräusch, bestehend aus expe­ri­men­tel­lem Noise und Post­punk, der mehr mit der New Yor­ker No Wave-Ver­gan­gen­heit gemein hat als mit gegen­wär­ti­gen Aus­wüch­sen des Gen­re­spek­trums. Dazu kom­men noch ein paar Ein­flüsse aus Pro­to­punk und einer per­ver­sen Vari­ante des 60er Garage Rock, das unfehl­bar am Ner­ven­kos­tum zer­rende Saxo­phon­geg­nie­del und Front­frau Kilynn Luns­fords Vocals üben sich auch nicht gerade in Zurück­hal­tung. Tai­wan Hou­sing Pro­ject sind auf Kon­fron­ta­tion aus und zie­hen dafür alle nöti­gen Regis­ter. Natür­lich ist das unge­müt­lich. Und nötig in den Zei­ten, die wir gerade durch­le­ben.



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The Guiding Wave – Demo

The Guiding Wave - Demo

Aus­ge­zeich­ne­tes Demo des Bostoner Quar­tetts. Dar­auf fabri­zie­ren die Typen kraft­voll zupa­cken­den Lärm, der recht geschickt auf Stand­bei­nen aus klas­si­schem Indie­rock, Post­punk und Noi­se­rock balan­ciert.


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Special Interest – P.R.E.P. Love Unity Respect

Special Interest - P.R.E.P. Love Unity Respect

Auf der ers­ten EP die­ser Band aus New Orleans braut sich ein gewal­ti­ger Sturm aus ordent­lich knar­zen­dem Post­punk, teil­elek­tri­schem Noise und indus­tri­el­ler Atmo­sphäre zusam­men.



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US Weekly – US Weekly

US Weekly - US Weekly

Nach dem 2015er Debüt­al­bum hab ich die letz­ten bei­den EPs der Band aus Aus­tin glatt über­se­hen. Seit­dem hat sich ihr Sound gering­fü­gig gewan­delt, kommt auf ihrem neuen Lang­spie­ler etwas polier­ter daher; der ver­schro­bene, etwas an Flip­per oder Swell Maps erin­nernde Charme des Debüts hat sich hier weit­ge­hend abge­schlif­fen. Jetzt klin­gen sie mehr nach einer guten Schnitt­menge aus kon­tem­po­rä­rem Post­punk mit einem gewis­sen Gara­gen-Vibe. Aber auch darin spie­len sie ziem­lich weit vorne mit.



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Disjoy – Red Sky

Disjoy - Red Sky

Wo wir schon mal beim Thema sind: Hier ist gleich noch mal Post­punk aus UK, aber dies­mal von der unver­wäs­ser­ten, kon­se­quen­ten Sorte. Dis­joy aus Car­diff, Wales fie­len ja schon ein­mal im letz­ten Jahr mit ihrem Demo auf. Auch der neue Kurz­spie­ler ent­puppt sich als ein schön strai­gh­ter Klum­pen aus druck­vol­lem Lärm.


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