Una Bèstia Incontrolable – Metamorfosi

Zappendusterer Post-/Deathpunk aus Barcelona. Dystopische Marschmusik für die Reise in den Abgrund. Metamorfosi LP by Una Bèstia Incontrolable Metamorfosi LP by Una Bèstia Incontrolable

Low Levels – Lost In The Trance

Die neue EP der Punks aus Vancouver erinnert im ersten Song an den aus heutiger Sicht angenehm anachronistischen, Grunge-infizierten Alterna-Punk der 90er Jahre. Songs Nummer zwei und drei setzten dann den eingängigen Postpunk und -core der letzjährigen Minialbums fort. Lost In The Trance by Low Levels

Cold Sweats – Most High

Mit einem schön entschlossen vorwärts scheppernden Klanghybrid irgendwo im Grenzbereich zwischen Noiserock und Postpunk weiß die aktuelle EP dieses New Yorker Trios zu gefallen. Most High by Cold Sweats Most High by Cold Sweats

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Das nenn ich mal ’n Brett. Auf dem Debütalbum von Advertiesment aus Lethbridge, Alberta trifft derber Noiserock auf ebenso derbe druckvollen Post-, Sludge- und Stonerpunk, der in circa dreißig Minuten alles zu Staub verarbeitet, was sich ihm in den Weg stellt. Advertisement by Advertisement Advertisement by Advertisement Advertisement by Advertisement

Slimy Member – Ugly Songs For Ugly People

Auf dem ersten „Lang“-Spieler von Slimy Member aus Dallas setzt es simpel gestrickten als auch kompromisslosen Death (duh!) Punk um die Ohren. Frei von überflüssigen Schnörkeleien und gerade deshalb äußerst effekvoll. Ugly Songs For Ugly People by Slimy Member Ugly Songs For Ugly People by Slimy Member Ugly Songs For Ugly People by Slimy Member

Piles – Expeller

Je nach Auffassung ist das der zweite oder dritte, oder auch gar kein Langspieler der Band aus Milwaukee (nicht zu verwechseln mit den ebenfalls großartigen Noiserockern Pile aus Boston). Nennt es Postpunk, Noisepop, Fuzzpunk, Noisegaze oder Dreampunk. Jedenfalls kommt ihr melodielastiger Lärm mit seiner unwahrscheinlichen Verknüpfung von treibender Punk-Energie und verträumten Texturen hier wieder an den hohen Energielevel ihrer ungestümen ersten EP (mein bisheriger Favorit von der Band) ran, erklimmt aber im Song-Niveau ein neue Stufe für die Band. So durchgängig kompakt und ausgereift haben sie bisher noch nie geklungen. Expeller by PILES Expeller by PILES Expeller by PILES

Catalogue – 力夕囗グ

Ein „Demo“ also. Von einer Band, die bereits eine EP und ein Album veröffentlicht hat. Dieser Krempel wurde ursprünglich als CD auf ihrer letztjährigen Japan-Tour verkauft. Darauf erzeugt das Trio aus Marseille schön groovenden, minimalistischen Postpunk mit leichtem Noise-Faktor, vorangetrieben von unbeirrt vorwärts pluckernden Beats aus der Konserve. 6 tracks demo by Catalogue 6 tracks demo by Catalogue 6 tracks demo by Catalogue

Regular Boys – Antiquated 7″

Auf ihrem neuen Kurzspieler lassen die Powerpopper aus Perth den garagigen Unterton der letzten EP hinter sich und präsentieren zwei makellose Popsongs mit einem klaren Postpunk- und etwas subtilerem C86-Einfluss. Antiquated 7" by Regular Boys

Idles – Brutalism

Idles aus Bristol haben nach ein paar Kurzspielern jetzt ihr Langspieldebüt am Start und oh boy… Das ist ein kompromisslos vorwärts dreschender Drecksack von einer Platte geworden. Bis zum Anschlag angepisster Lärm auf der Schwelle zwischen Noiserock und (Post-)Punk, der lyrisch wie musikalisch einen passenden Soundtrack zum Alltag im Brexitland abgibt.

Mask – World Gone Crazy

Mask kommen aus Rutland im US-Bundesstaat Vermont. Ihr erstes Demo ist eine kurze, entschlossene Attacke aus räudigem Hardcorepunk und pechschwarzem Post-/Deathpunk. World Gone Crazy Demo by Mask World Gone Crazy Demo by Mask

Puritans – Swerving Lines

Nur zur Hälfte ist das hier eine wirklich neue Veröffentlichung. Zwei der vier Songs von auf diesem Tape der Postpunker aus Vancouver sind bereits von der ausgezeichneten digitalen Single Self Control bekannt, die letztes Jahr erschien. Die zwei neuen Songs sind ebenfalls von hohem Niveau. Swerving Lines EP by Puritans Swerving Lines EP by Puritans

Meager – No Frills

Geiles Zeug auf diesem Tape einer Band irgendwo aus Kalifornien. Das klingt etwa so als hätte man die Sounds der aktuellen Generation von Garage-beeinflussten Postpunk Bands mit der Dissonanz alter Flipper Platten und dem Proto-Postcore ganz früher Saccharine Trust verschmolzen. MEAGER "No Frills" by SMOKING ROOM MEAGER "No Frills" by SMOKING ROOM MEAGER "No Frills" by SMOKING ROOM